CDU-Ortsverband Woltersdorf
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04:41 Uhr | 19.05.2012 StartseiteStartseiteKontaktKontaktImpressumImpressum
 



11.05.2012
85 neue Kita-Plätze für Woltersdorf
Ehemaliger Plus-Markt am Rathaus wird umgebaut

Klare Entscheidung für die jüngsten Bürger Woltersdorfs: Mit 9 gegen 5 Stimmen hat sich die Gemeindevertretung am Donnerstag für 85 zusätzliche Kita-Plätze entschieden. Mit gleicher Mehrheit wurde der Vorschlag des Bürgermeisters abgelehnt, der durch Vernichtung von 6 Schulräumen 25 Kita-Plätze im Schulgebäude Weinbergstraße schaffen wollte.
Für die neue Kita wird die gesamte Südseite des ehemaligen Marktes entfernt und durch Fenster und Türen ersetzt. Der Innehnhof und ein Teil des jetzigen Parkplatzes werden zum Spielbereich umgebaut.
Für diese wegweisende Entscheidung stimmten alle Abgeordneten von SPD,  Bürgerforum und Grünen sowie die CDU-Abgeordneten Matthias Schultz und Claus Quassowski (Günter Neumann, der diesen Antrag auch unterstützte, konnte zu der kurzfristig einberufenen Sitzung nicht erscheinen).

Gegen die 85 Kita-Plätze stimmten:
Bürgermeister Rainer Vogel (Grüne)
Siegfried Bronsert (CDU)
Edgar Gutjahr (Linke)
Jutta Herrmann (Linke)
Ursula Port (Linke)

Die neue Kita wird voraussichtlich Ende des Jahres den Betrieb aufnehmen. Dann kann hoffentlich der "Ausnahmezustand" in der kommunalen und der AWO-Kita beendet werden.




25.04.2012
Woltersdorf braucht bis zu 80 neue Kita-Plätze!
Beschluss der Gemeindevertretung vom 24.4.2012 auf Antrag von CDU/FDP, SPD und Woltersdorfer Bürgerforum

Perspektivisch Denken  – vorausschauend Handeln!

Woltersdorf braucht eine nachhaltige Versorgung mit Kitaplätzen für alle Altersgruppen, ohne damit das Raumangebot für die staatliche Grundschule und weiterführende Schule (FAW) zu reduzieren oder zu gefährden.
Gegen
die Stimmen der Gemeindevertreter von LINKE, NPD, Dr. Bronsert (CDU) und Bürgermeister Dr. Vogel wurde am 24.4.2012 mit 9 gegen7 Stimmen beschlossen:

"Zur nachhaltigen Sicherung des Bedarfs an Kita- und Schülerplätzen in der Gemeinde Woltersdorf beauftragt die Gemeindevertretung die Verwaltung, die Voraussetzungen für die Schaffung von bis zu 80 neuen Kitaplätzen an einem oder mehreren der folgenden Standorte zu prüfen:

- Standort Weinbergstraße, Umbau und/oder Erweiterung
- ehemaliges Altenheim in der Rüdersdorfer Str. 19/20
- Räume über dem Netto-Markt in der Berliner Straße
- ehemaliger Plusmarkt im Ortszentrum
- Standort „Alter Krug“
- weitere mögliche Standorte, insbesondere auf gemeindeeigenen Grundstücken.

Dabei ist die beim jeweiligen Standort mögliche und sinnvolle Lösung (Umbau, Erweiterung, Neubau, Anmietung) zu prüfen und für einen Planungszeitraum von 5 Jahren, 10 Jahren und 15 Jahren hinsichtlich Kosten pro Kitaplatz, Flexibilität und Kapazität qualifiziert zu untersuchen und schriftlich darzustellen. Außerdem ist der Einsatz von Fördergeldern in allen Varianten zu prüfen.

Die Varianten sind in der nächsten Sitzung am 24.05.2012 vorzustellen, damit frühzeitig über einen neuen Antrag auf Fördermittel entschieden werden kann. Zu diesem Termin wird dann über den Termin für eine erforderliche Sondersitzung des Sozialausschusses zur Auswahl der geeigneten Projekte entschieden werden.

Zu einer Begehung der zu prüfenden Bestandsobjekte sind die Mitglieder des Sozialausschusses mit ordentlicher Frist einzuladen.

Begründung:

Eine bedarfsgerechte Versorgung der Gemeinde Woltersdorf mit Kitaplätzen ist bisher nicht gesichert. Die von der Verwaltung angestrebte Schaffung von 25 Kitaplätze in der U3-Förderung am Standort Weinbergstraße ist allenfalls eine Übergangslösung allein für den U3-Bedarf und das auch nur für 2 Jahre.
Es gibt in der Gemeinde einen nachhaltigen Bedarf von bis zu 80 Kita-Plätzen. Woltersdorf ist ein attraktiver Zuzugsort für junge Familien. Das muss auch so bleiben.

Es ist zu befürchten, dass durch den geplanten Umbau der Weinbergstraße, wie jetzt von der Verwaltung vorgeschlagen, nach 2 Jahren ein erheblicher Engpass an Schulräumen entsteht und zugleich die Engpässe im Kita-Bereich fortbestehen. Der Einsatz von 250.000 € für eine Übergangszeit von 2 Jahren kollidiert mit den Auflagen der Fördermittelgeber, welche die Nutzung der umgebauten Räume für 10 Jahre festschreiben würden.

Die vertraglichen Bindungen mit der weiterführenden Schule FAW erlauben keine zweijährigen Experimente. Die Gemeinde hat sich vertraglich verpflichtet, dieser Schule angemessene Räume zur Verfügung zu stellen. Die aktuelle Planung der Verwaltung konterkariert diese vertragliche Zusage.

Die Entwicklung der Geburtenzahlen zwingt zu einer sofortigen Überprüfung aller Kapazitäten im Ort und führt die von der Verwaltung geplanten Maßnahmen ad absurdum. Wir brauchen wesentlich mehr als 25 Kitaplätze und perspektivisch alle momentan zur Verfügung stehenden Schulräume! Darum können wir uns eine Vernichtung von Klassenräumen nicht leisten.

Deshalb ist eine grundsätzliche Neuorientierung und Prüfung aller denkbaren Alternativen (Umbau und/oder Erweiterung bestehender Objekte, Neubau auf gemeindeeigenem Grund, Anmietung bestehender Objekte) und deren objektiver Vergleich notwendig. Dabei müssen alle Träger eingebunden werden (Kita und Schule).

Wenn jetzt eine Entscheidung für eine Nutzungsänderung der Weinbergstraße fällt, wäre diese Kapazität die nächsten 10 Jahre gebunden und es würden Schulräume fehlen, ohne dass eine nachhaltige Lösung für bestehende Engpässe in den Kitas geschaffen wäre."




19.04.2012
Vorstandsmitglied der Berliner Linken unterstützt grünen Bürgermeister Vogel in Woltersdorf
Trotz "Fortbildungen" will Dr. Rainer Vogel gegen die Kommunalverfassung "regieren"

Über die Einwohnerversammlung am Dienstag berichten die "MOZ" (nicht online) und unser Orts-Blog "Bernds Journal" (Link hier) übereinstimmend, dass es Bürgermeister Dr. Vogel (Grüne) nicht um die Beantwortung von Fragen gegangen sei. Vielmehr wurde an dem Abend von vielen Rednern, die zumeist zum ersten Mal bei einer kommunalpolitischen Veranstaltung im Ort gesehen wurden, versucht, mit den Mehrheits-Fraktionen in der Gemeindevertretung (CDU/FDP, SPD und Woltersdorfer Bürgerforum) "abzurechnen".

Interessant dabei ist die in der MOZ prominent zitierte Julia Wiedemann, die eloquent ihren Ärger ausdrückte, dass sie als Neubürgerin in Woltersdorf keinen Kita-Platz erhalte. 
Frau Wiedemann ist laut dieser Webseite (Link hier) Mitglied des Landesvorstands der LINKEN in Berlin. In Berlin war sie, wie  "Bernds Journal" weiter recherchiert hat (Link hier) für die Linke politisch aktiv, hat dort immerhin für das Abgeordnetenhaus kandidiert (Link hier) und ist hier in einem Video als politische Organisatorin zu sehen (Link).
Auch Ihre Web-Domain "julia-wiedemann.de" ist laut Denic auf eine Berlin-Neuköllner Meldeadresse registriert ("letzte Aktualisierung: 13.1.2012").

Wir hatten daher in diesem Blog daraufhin geschrieben, sie lebe "angeblich" in Woltersdorf - denn in der kommunalpolitischen Welt Woltersdorfs ist sie vor ihrem großen Auftritt jetzt noch nie in Erscheinung getreten. Dagegen hat Frau Wiedemann per Mail protestiert. Auf Rückfrage hat sie jedoch keinen Hinweis darauf geben wollen, dass sie tatsächlich (jetzt) in Woltersdorf wohnt. Wir überlassen die Interpretation unseren Lesern - interessant ist, dass auch andere, die an diesem Abend das Wort ergriffen, sind erst seit kurzem nach Woltersdorf in Woltersdorf leben... 
Dass neue Kita-Plätze geschaffen werden müssen, hat die CDU schon vor 2 Jahren gefordert. Damals wurden wir ausgelacht, auch vom neuen Bürgermeister...

Seither - bis vor wenigen Wochen - hat die Verwaltung des neuen Bürgermeisters die Gemeindevertreter im Unklaren gelassen, was sie eigentlich tut und plant. Jetzt wundert sich die Verwaltung, dass die kompetenten Gemeindevertreter eine schlecht vorbereitete (MOZ: "Vogel räumte ein, dass 'manche Vorlagen nicht optimal vorbereitet sind'"), teure, nur für 2 Jahre Entlastung schaffende "Lösung" sehr kritisch betrachten.

Und das ist leider das Grundproblem des Dr. Vogel: Er, der sich vorher nie um Kommunalpolitik gekümmert hat, meint, dass seit seiner knappen Wahl sich alles um ihn drehen und ihm folgen muss.
Dass die Kommunalverfassung das ganz anders sieht, hat er trotz "Fortbildungen" (so die MOZ heute) noch immer nicht begriffen.
Die Rechtslage in Brandenburg ist eindeutig: "Der Bürgermeister hat die Beschlüsse der Gemeindevertretung auszuführen". Auch dann, wenn sie ihm persönlich missfallen.   

Und an diese Rechtsgrundlage halten wir uns!

Der grüne Bürgermeister von Woltersdorf dagegen mobilisiert seine linken Freundinnen, um - auch über die offenbar unwissende MOZ - Neuwahlen fordern zu lassen. Damit will er die von ihm ungeliebten Gemeindevertreter loswerden.
Was offenbar keiner weiß - obwohl es in der Kommunalverfassung steht: Neuwahlen auf kommunaler Ebene gibt es nicht!

Aber natürlich gibt es im Juni 2014 reguläre Kommunalwahlen. Und auf die freuen wir uns schon!
Denn die Menschen im Ort haben den Stillstand der Verwaltung bemerkt, die ausbleibenden Antworten auf Briefe, Beschwerden...
Und sie merken: Unter Bürgermeister Dr. Vogel und seinen linken Genossen leidet unser Ort. 
Für die Freunde des Bürgermeisters, Grüne und Linke,  wird die Kommunalwahl 2014 eine böse Überraschung bringen...  
 




30.03.2012
GRÜNE, CDU/FDP, SPD und WBF lehnen Kita-Ideen des Bürgermeisters ab!
"Unausgegoren", "kontra-produktiv" und am Interesse des Schulstandortes vorbei

Fast mit zwei-Drittel-Mehrheit hat die Gemeindevertretung am 29.3. die Pläne von Bürgermeister Dr. Vogel und Sozialamtsleiter Langen zurück in den Sozialausschuss verwiesen. Dabei wurde deutliche Kritik an der Seriösität der Arbeit der Verwaltung geäußert, die auch in der Gemeindevertretersitzung nicht in der Lage war, ihre Pläne nachvollziehbar und beschlussreif vorzulegen.
Dr. Matthias Schultz, Fraktionsvorsitzender der CDU/FDP, kritisierte vor allem, dass mit dem Plan, der Kosten von mehr als einer Viertel Million Euro verursachen würde, nicht einmal nachweisbar mehr Kita-Plätze entstehen würden! Vor allem reiche es nicht, nur für die nächsten 2 Jahre zu planen. "Wir brauchen einen langfristigen Plan!"
Jetzt soll im Sozialausschuss zwar zügig, aber ohne unziemlichen Termin-Druck, über tragfähige Lösungen zur Behebung des Mangels an Kita-Plätzen beraten werden. Schultz: "Alternative Räume sind im Ort vorhanden, auch kurzfristig!"


29.03.2012
Große Mehrheit der Gemeindevertreter tadelt Fehlverhalten des Bürgermeisters
10 Ja-Stimmen gegen 6 Nein-Stimmen bei 1 Enthaltung - nur LINKE und NPD stimmen für Dr. Vogel

Gemeindevertretung Woltersdorf

Fraktionen CDU/FDP, SPD und WBF

Sitzung der Gemeindevertretung Woltersdorf am 29.03.2012

Erklärung der Gemeindevertretung Woltersdorf zum Missbrauch der Mitteilungsblattes der Gemeinde Woltersdorf durch den Bürgermeister Dr. Vogel

 

Beschluss:

 "Die Gemeindevertretung Woltersdorf beschließt auf ihrer Sitzung am 29.03.2012 folgende 

                                    Erklärung

Mit Befremden und Empörung haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass Bürgermeister Dr. Vogel das aktuelle Mitteilungsblatt der Gemeinde missbräuchlich genutzt hat, um die Arbeit der Gemeindevertretung zu diskreditieren. Unter Verdrehung von Tatsachen und unter Missachtung der in der Kommunalverfassung festgeschriebenen Zuständigkeiten hat er zum wiederholten Male versucht, von Unzulänglichkeiten seiner Leitungstätigkeit abzulenken und andere für die daraus entstehenden Probleme verantwortlich zu machen.

In der Kommunalverfassung ist klipp und klar geregelt, dass der Bürgermeister die Beschlüsse der Gemeindevertretung umzusetzen hat.

Beschlussempfehlungen hat er fachgerecht und rechtlich abgesichert mehrheitsfähig in die Gemeindevertretung und ihren Ausschüssen einzubringen.

An diesen Grundlagen mangelt es, so dass sich die Fachausschüsse und die Gemeindevertretung selbst oft nicht in der Lage sehen, den Vorschlägen des Bürgermeisters zu folgen. Immer mehr wird deutlich, dass die Verwaltung durch den Bürgermeister schlecht koordiniert wird und ihm stellenweise der Überblick verloren geht.

So mussten Gemeindevertreter bereits mehrfach nachweisen, dass bestimmte Entscheidungen bereits getroffen waren und von ihm ignoriert werden. Mit Sorge und Frustration verzeichnen die Gemeindevertreter und sachkundigen Bürger den steigenden Arbeits- und Kontrollaufwand für die vom Bürgermeister eingebrachten Ideen und Vorlagen!

Die von Bürgermeister Dr. Vogel im Mitteilungsblatt gegen die Gemeindevertretung vorgebrachten Vermutungen und Vorwürfe sind unerhört. Im Gegensatz zu Dr. Vogel respektieren wir den Willen der Wähler.

Seine öffentliche Meinungsäußerung, dass mit seiner Wahl quasi die von den Bürgern in der letzten Kommunalwahl gewählte Gemeindevertretung abgewählt wurde, bezeugt ein bedenkliches Demokratie- und Rechtsverständnis. Der von ihm praktizierte Umgang mit dem höchsten Beschlussgremium der Gemeinde bestärkt diese Sorge. Ständige Verstöße gegen die Kommunalverfassung und Vorenthalten von Informationen sowie Falschaussagen des Bürgermeisters machen die Arbeit der Gemeindevertreter extrem kompliziert.

Wir fordern den Bürgermeister ausdrücklich auf, die Gemeindevertretung gemäß Kommunalverfassung als oberstes Beschlussorgan und zugleich als seinen Dienstherrn anzuerkennen und ernst zu nehmen.

Wir fordern den Bürgermeister ausdrücklich auf, es künftig zu unterlassen, immer wieder die Öffentlichkeit aus wichtigen Diskussionsprozessen heraushalten zu wollen. Kommunalpolitik ist in jeder Phase öffentlich!

Wir fordern den Bürgermeister auf, die von ihm vor seiner Wahl versprochene persönliche Weiterbildung im Verwaltungsrecht ernsthaft anzugehen, um unnötige Diskussionen und Mehraufwand für die Gemeindevertretung und -verwaltung zu vermeiden.

Wir fordern den Bürgermeister auf, die Mehrheitsverhältnisse, Erfahrung und Sachkompetenz der Gemeindevertretung zu akzeptieren und sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit zu konzentrieren, statt Unwahrheiten zu verbreiten und zu polarisieren.

Wir fordern den Bürgermeister auf, zukünftig das Mitteilungsblatt der Gemeinde nicht mehr für eigene Zwecke zu missbrauchen. Das Mitteilungsblatt dient der unvoreingenommen, objektiven, überparteilichen Information über kommunalpolitische Entscheidungsprozesse. Es dient nicht der Diffamierung politisch Andersdenkender.

Inhaltlich nehmen wir zu den Äußerungen im Mitteilungblatt wie folgt Stellung:

Unter dem Punkt Weinbergstraße stand schon immer das ThemaSchulwegsicherung im Mittelpunkt. Nicht zuletzt in der Einwohnerversammlung am 31.01.2011 wurde deutlich, dass es der allgemeine und auch der politische Wille ist, dass ein repräsentativer Eingang für beide Schulen von der Vogelsdorfer Straße entstehen soll und für den eigentlichen Straßenausbau die Vogelsdorfer Straße primär vorzusehen ist. Diese Tatsache hat der Bürgermeister bisher immer ignoriert. Aufgrund sich ständig ändernder Anforderungen und Voraussetzungen und der Tatsache, dass der Bürgermeister in diese Richtung Beschlüsse nie vorbereiten wollte, konnte das Thema bis jetzt nie abschließend diskutiert werden und ist nach wie vor aktuell.
Wie es generell in der Weinbergstraße weitergeht, wird noch diskutiert und ist von anderen Aspekten (u.a. Umbau Hort Weinbergstraße) abhängig.

Die Entscheidung für die Entwässerung des Schulgeländes in die Vogelsdorfer Straße wurde nicht gegen sondern auch aufgrund des Rates der Fachleute des externen Planungsbüros gefasst. Die bisherige Entwässerung auf dem Schulgelände ist marode und nicht mehr nutzbar, Kosten entstünden durch neue notwendige Arbeiten so oder so. Der entscheidende Vorteil ist tatsächlich der bereits vorhandene Regenwasserkanal in der Vogelsdorfer Straße, was die Kosten deutlich verringert.

Die Mehrzweckhalle ist seit ca. fünf Jahren in der Diskussion, die Finanzierung gründlich durchdacht und in der mittelfristigen Haushaltsplanung dargestellt. Der Hallenbau erfolgt ohne Kreditaufnahme aus liquiden Mitteln der Gemeinde, die extra dafür in den letzten Jahren angespart wurden. Die im ersten Entwurf vorgelegten Zahlen sind kein Haushaltsplan, beinhalteten Fehler und generell keine Überraschungen, so dass Stand heute von keinen geänderten Voraussetzungen ausgegangen werden muss. Die Verzögerung von zirka acht Wochen, die durch die Verweigerungshaltung des Bürgermeisters bei der Beauftragung der Ausführungsplanung, die eigentlich im Dezember erfolgen sollte, bedeutet schon jetzt eine verzögerte Fertigstellung und durch eine spätere Ausschreibung die deutliche Gefahr von Kostensteigerungen.

Im März letzten Jahres wurde (nicht zum ersten Mal) der Bedarf an weiteren Kitaplätzen festgestellt. Alternativen wie die Nutzung des leer stehenden Plusmarktes im Ortszentrum wurden durch den Bürgermeister schnell verworfen. Ziel eines Umbaus der Gebäude in der Weinbergstraße mit Fördermitteln war ganz klar die Erhöhung der Kitakapazitäten im Ort.

Im Zuge der Bearbeitung des Fördermittelantrages wurde nie inhaltlich und zusammenhängend (Raumsitutation auf dem Schulgelände) informiert. Jetzt ergäbe sich durch den geplanten Umbau folgende Situation: Es würden nach Umbau nicht wirklich mehr Kinder betreut als momentan in Doppelnutzung durch Schule und Hort, das Ziel der Erhöhung der Kitakapazitäten würde damit nicht erreicht. Die Berechnung der vom Bürgermeister angesprochenen 49 Plätze entzieht sich unserer Kenntnis. Wir zweifeln diese Zahl an. Im Gegenteil werden durch den Umzug der Schulklassen und Hortkinder in den Flachbau auf dem Schulgelände Räume belegt, die dann durch die Schule nicht mehr nutzbar sind. Dieser Zustand bestünde dann durch die Bindung an die Fördermittel für die nächsten zehn Jahre.
Die Grundschule und auch die FAW gGmbH werden in naher Zukunft mehr Räume benötigen, diese sind schlicht und ergreifend nicht vorhanden.
Diese geplante "Lösung" würde 25.000 Euro kosten, die die Gemeinde an Eigenmitteln aufbringen muss, ohne dass damit die Problme tatsächlich gelöst wären.
Die vom Bürgermeister geplanten Umbaumaßnahmen würden Probleme schaffen, die viel schlechter lösbar wären als die Problematik der Kitakapazitäten an sich. 
Deshalb gilt es schnellstmöglich Alternativen und andere Ideen zu eruieren und zu diskutieren. Der vom Bürgermeister genannte Sondertermin wurde im Übrigen auf expliziten Wunsch aller Fraktionen vereinbart.

Die Gemeindevertretung beschließt, dass der Bürgermeister beauftragt wird, diese Erklärung - ohne weitere Kommentare seinerseits dazu - sofort für 4 Wochen auf der Eingangsseite des Internetauftritts der Gemeinde und in allen öffentlichen Aushängen sowie bis 30.04.2012 in einem kurzfristig an alle Woltersdorfer Haushalte zu verteilenden, ggf. nur zwei Seiten umfassenden Mitteilungsblatt zu veröffentlichen, bei einem mehr als 2 Seiten umfassenden Mitteilungsblatt auf den Seiten 1/2.“




24.03.2012
gemeinsame Erklärung von CDU, SPD, WBF und FDP
Amtsmissbrauch des Bürgermeisters ist nicht akzeptabel!

Mit Befremden und Empörung haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass Bürgermeister Dr. Vogel das aktuelle Mitteilungsblatt der Gemeinde missbräuchlich genutzt hat, um die Arbeit der Gemeindevertretung zu diskreditieren. Unter Verdrehung von Tatsachen und unter Missachtung der in der Kommunalverfassung festgeschriebenen Zuständigkeiten hat er zum wiederholten Male versucht, von Unzulänglichkeiten seiner Leitungstätigkeit abzulenken und andere für die daraus entstehenden Probleme verantwortlich zu machen.

In der Kommunalverfassung ist klipp und klar geregelt, dass der Bürgermeister die Beschlüsse der Gemeindevertretung umzusetzen hat.

Beschlussempfehlungen hat er fachgerecht und rechtlich abgesichert mehrheitsfähig in die Gemeindevertretung und ihren Ausschüssen einzubringen.

An diesen Grundlagen mangelt es, so dass sich die Fachausschüsse und die Gemeindevertretung selbst oft nicht in der Lage sehen, den Vorschlägen des Bürgermeisters zu folgen. Immer mehr wird deutlich, dass die Verwaltung durch den Bürgermeister schlecht koordiniert wird und ihm stellenweise der Überblick verloren geht.

So mussten Gemeindevertreter bereits mehrfach nachweisen, dass bestimmte Entscheidungen bereits getroffen waren und von ihm ignoriert werden. Mit Sorge und Frustration verzeichnen die Gemeindevertreter und sachkundigen Bürger den steigenden Arbeits- und Kontrollaufwand für die vom Bürgermeister eingebrachten Ideen und Vorlagen!

Die von Bürgermeister Dr. Vogel im Mitteilungsblatt gegen die Gemeindevertretung vorgebrachten Vermutungen und Vorwürfe sind unerhört. Im Gegensatz zu Dr. Vogel respektieren wir den Willen der Wähler.

Seine öffentliche Meinungsäußerung, dass mit seiner Wahl quasi die von den Bürgern in der letzten Kommunalwahl gewählte Gemeindevertretung abgewählt wurde, bezeugt ein bedenkliches Demokratie- und Rechtsverständnis. Der von ihm praktizierte Umgang mit dem höchsten Beschlussgremium der Gemeinde bestärkt diese Sorge. Ständige Verstöße gegen die Kommunalverfassung und Vorenthalten von Informationen sowie Falschaussagen des Bürgermeisters machen die Arbeit der Gemeindevertreter extrem kompliziert.

Wir fordern den Bürgermeister ausdrücklich auf, die Gemeindevertretung gemäß Kommunalverfassung als oberstes Beschlussorgan und zugleich als seinen Dienstherrn anzuerkennen und ernst zu nehmen.

Wir fordern den Bürgermeister ausdrücklich auf, es künftig zu unterlassen, immer wieder die Öffentlichkeit aus wichtigen Diskussionsprozessen heraushalten zu wollen. Kommunalpolitik ist in jeder Phase öffentlich!

Wir fordern den Bürgermeister auf, die von ihm vor seiner Wahl versprochene persönliche Weiterbildung im Verwaltungsrecht ernsthaft anzugehen, um unnötige Diskussionen und Mehraufwand für die Gemeindevertretung und -verwaltung zu vermeiden.

Wir fordern den Bürgermeister auf, die Mehrheitsverhältnisse, Erfahrung und Sachkompetenz der Gemeindevertretung zu akzeptieren und sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit zu konzentrieren, statt Unwahrheiten zu verbreiten und zu polarisieren.

Wir fordern den Bürgermeister auf, zukünftig das Mitteilungsblatt der Gemeinde nicht mehr für eigene Zwecke zu missbrauchen. Das Mitteilungsblatt dient der unvoreingenommen, objektiven, überparteilichen Information über kommunalpolitische Entscheidungsprozesse. Es dient nicht der Diffamierung politisch Andersdenkender.

Inhaltlich nehmen wir zu den Äußerungen im Mitteilungblatt wie folgt Stellung:

Unter dem Punkt Weinbergstraße stand schon immer das Thema Schulwegsicherung im Mittelpunkt. Nicht zuletzt in der Einwohnerversammlung am 31.01.2011 wurde deutlich, dass es der allgemeine und auch der politische Wille ist, dass ein repräsentativer Eingang für beide Schulen von der Vogelsdorfer Straße entstehen soll und für den eigentlichen Straßenausbau die Vogelsdorfer Straße primär vorzusehen ist. Diese Tatsache hat der Bürgermeister bisher immer ignoriert. Aufgrund sich ständig ändernder Anforderungen und Voraussetzungen und der Tatsache, dass der Bürgermeister in diese Richtung Beschlüsse nie vorbereiten wollte, konnte das Thema bis jetzt nie abschließend diskutiert werden und ist nach wie vor aktuell.
Wie es generell in der Weinbergstraße weitergeht, wird noch diskutiert und ist von anderen Aspekten (u.a. Umbau Hort Weinbergstraße) abhängig.

Die Entscheidung für die Entwässerung des Schulgeländes in die Vogelsdorfer Straße wurde nicht gegen sondern auch aufgrund des Rates der Fachleute des externen Planungsbüros gefasst. Die bisherige Entwässerung auf dem Schulgelände ist marode und nicht mehr nutzbar, Kosten entstünden durch neue notwendige Arbeiten so oder so. Der entscheidende Vorteil ist tatsächlich der bereits vorhandene Regenwasserkanal in der Vogelsdorfer Straße, was die Kosten deutlich verringert.

Die Mehrzweckhalle ist seit ca. fünf Jahren in der Diskussion, die Finanzierung gründlich durchdacht und in der mittelfristigen Haushaltsplanung dargestellt. Der Hallenbau erfolgt ohne Kreditaufnahme aus liquiden Mitteln der Gemeinde, die extra dafür in den letzten Jahren angespart wurden. Die im ersten Entwurf vorgelegten Zahlen sind kein Haushaltsplan, beinhalteten Fehler und generell keine Überraschungen, so dass Stand heute von keinen geänderten Voraussetzungen ausgegangen werden muss. Die Verzögerung von zirka acht Wochen, die durch die Verweigerungshaltung des Bürgermeisters bei der Beauftragung der Ausführungsplanung, die eigentlich im Dezember erfolgen sollte, bedeutet schon jetzt eine verzögerte Fertigstellung und durch eine spätere Ausschreibung die deutliche Gefahr von Kostensteigerungen.

Im März letzten Jahres wurde (nicht zum ersten Mal) der Bedarf an weiteren Kitaplätzen festgestellt. Alternativen wie die Nutzung des leer stehenden Plusmarktes im Ortszentrum wurden durch den Bürgermeister schnell verworfen. Ziel eines Umbaus der Gebäude in der Weinbergstraße mit Fördermitteln war ganz klar die Erhöhung der Kitakapazitäten im Ort.

Im Zuge der Bearbeitung des Fördermittelantrages wurde nie inhaltlich und zusammenhängend (Raumsitutation auf dem Schulgelände) informiert. Jetzt ergäbe sich durch den geplanten Umbau folgende Situation: Es würden nach Umbau nicht wirklich mehr Kinder betreut als momentan in Doppelnutzung durch Schule und Hort, das Ziel der Erhöhung der Kitakapazitäten würde damit nicht erreicht. Die Berechnung der vom Bürgermeister angesprochenen 49 Plätze entzieht sich unserer Kenntnis. Wir zweifeln diese Zahl an. Im Gegenteil werden durch den Umzug der Schulklassen und Hortkinder in den Flachbau auf dem Schulgelände Räume belegt, die dann durch die Schule nicht mehr nutzbar sind. Dieser Zustand bestünde dann durch die Bindung an die Fördermittel für die nächsten zehn Jahre.
Die Grundschule und auch die FAW gGmbH werden in naher Zukunft mehr Räume benötigen, diese sind schlicht und ergreifend nicht vorhanden.
Diese geplante "Lösung" würde 25.000 Euro kosten, die die Gemeinde an Eigenmitteln aufbringen muss, ohne dass damit die Problme tatsächlich gelöst wären.
Die vom Bürgermeister geplanten Umbaumaßnahmen würden Probleme schaffen, die viel schlechter lösbar wären als die Problematik der Kitakapazitäten an sich.
Deshalb gilt es schnellstmöglich Alternativen und andere Ideen zu eruieren und zu diskutieren. Der vom Bürgermeister genannte Sondertermin wurde im Übrigen auf expliziten Wunsch aller Fraktionen vereinbart.

 




18.03.2012
Danke für diesen Präsidenten!
Wir freuen uns auf und über Joachim Gauck

Die CDU Woltersdorf freut sich über diesen unseren Bundespräsidenten!
Kaum jemand kann so authentisch die Grundwert der Freiheit und der Rechtsstaatlichkeit lebendig machen wie er - gelitten als Kind unter der willkürlichen Verschleppung seines Vaters durch das sowjet-kommunistische System, mutig Pfarrer geworden und gewesen unter dem DDR-Regime, an dem die eigene Familie zerbrach... DDR-Volkskammer-Abgeordneter 1990, StaisUnterlagen-Aufklärer und danach Pädagoge in Sachen Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie.
Wir hoffen, dass er dazu beitragen kann, den PolitFrust allerorten in Bereitschaft zu verantwortungsvollem Mitwirken zu verwandeln!


18.03.2012
Pflichtverletzung, Kündigung, fehlende Koordination...
Wieder eine bemerkenswerte Woche in der Woltersdorfer Kommunalpolitik

Im Finanzausschuss am 13. März 2012 verletzte Bürgermeister Vogel abermals seine Amtspflicht (§ 53 Abs. 2 Kommunalverfassung: Unterrichtung über wichtige Angelegenheiten), weil er trotz eines Tagesordnungspunktes, zu dem der neue Werkleiter des Eigenbetriebes „Sport und Freizeitanlagen“, Zeitler, vortragen sollte, diesen als „krank“ entschuldigte. Erst auf zweimalige Nachfrage räumte er ein, dass Herr Zeitler gekündigt hat!

Herr Zeitler ist bereits der vierte hochrangige Mitarbeiter der Gemeinde Woltersdorf, der sein Amt unter Bürgermeister Vogel nicht fortführen oder gar nicht erst antreten wollte. Eine bemerkenswerte Bilanz nach 2 Jahren Amtszeit...

In der gleichen Sitzung wurde deutlich, dass es immer noch keine Einigung mit den Nutzern der „Alten Schule“ gibt – obwohl die Gemeindevertreter dies seit mehr als einem Jahr einfordern und die Eröffnung am 12. Mai bevorsteht!

 Sozial-Ausschuss (15.3.): Die Gemeinde hat Fördermittel für einen Umbau des Kita-/Schulgebäudes Weinbergstraße für „unter Dreijährige“ (U3) erhalten: 224.507,34 Euro. Diese müssen bis 31.12.2012 ausgegeben sein. Jedoch ist bisher den Abgeordneten keine konkrete Planung vorgestellt worden (am 11. Mai 2011 gab es einen groben Ausblick – mehr nicht).

Der CDU/FDP-Fraktionsvorsitzende Matthias Schultz brachte es auf den Punkt: Es fehlt eine übergreifende Planung, die alles beinhaltet: Schule, Hort, Kita! Denn in der gleichen Sitzung wurde klar: Die staatlichen  Grundschule hat erhebliche Raumprobleme – und die FAW weiß von dem ganzen Projekt nichts! Deutlicher Protest der Fraktionen von CDU/FDP, Bürgerforum und SPD!

Und wir erlauben uns, unter pädagogischen Gesichtspunkten (im Mittelpunkt stellt man dazu die Bedürfnisse der Kinder und Erzieherinnen) zu fragen: Ist eine reine U3-Krippe an dem Standort sinnvoll? Wurden die Fachfrauen in den Kitas dazu befragt? Glaubt man im Rathaus, dass dieser Arbeitsplatz "Krippe Weinbergstraße"  attraktiv sein wird? Angesichts der sehr hohen personellen Kündigungsrate der kommunalen Kita muss dieser Frage gestellt werden...

 




20.02.2012
Wir freuen uns auf den nächsten Bundespräsidenten!

Der frühere evangelische Gemeindepfarrer Joachim Gauck ist als mutiger Bürgerrechtler für die Freiheit anderer eingetreten und hat sich als erster Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde in besonderer Weise für Transparenz, Aufarbeitung und (nach Reue) Verzeihen eingesetzt. Er hat sich später als Referent an vielen Schulen und als erfolgreicher Autor nachhaltig für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung eingesetzt. 
Sein Wirken ist geprägt vom Einsatz für Freiheit in Verantwortung - und damit auch gegen das Vergessen des SED-Unrechtsregimes.
Wir sind überzeugt, dass Joachim Gauck ein ausgezeichneter Präsident sein wird. Er wird herausfordernd, und sicher auch in kluger Weise mahnend-unbequem sein. 
Genau darauf freuen wir uns!




16.02.2012
Äpfel und Birnen
Zu dem "Geheimpapier" von Bürgermeister Dr. Rainer Vogel

Die Vorsitzende der Gemeindevertretung hat es in der letzten Gemeindevertretersitzung am 9. Februar öffentlich angesprochen: Es gab ein "Papier"   des Bürgermeisters Dr. Rainer Vogel  zum angeblichen Stand der Finanzplanung der Kommune, das dieser in einer Geheimsitzung mit allen Fraktionsvorsitzenden „besprechen“ wollte. Das haben wir abgelehnt – Kommunalpolitik muss öffentlich und transparent erfolgen!

Ich bin von vielen um die Herausgabe dieses Papiers des Bürgermeister gebeten worden – aber nach intensivem Überlegen und trotz allen Willens zur Transparenz sage ich „Nein“.

Denn dieses Papier von Bürgermeister Dr. Rainer Vogel (Grüne) vergleicht nicht nur Äpfel mit Birnen, sondern unterstellt, dass es nicht geplante Kosten gäbe, obwohl die längst dargestellt (eingeplant) sind. Es enthält derart suggestive Behauptungen, dass Gerüchte durch die Inhalte des Papiers ausgelöst werden könnten, die den Ruf der Gemeinde und Dritter beschädigen würden.

Was mich jedoch persönlich am meisten ärgert: Dass der Bürgermeister Entscheidungen der Gemeindevertretung bereits einkalkuliert, die noch nicht einmal den Gremien zur Diskussion gestellt wurden! So stelle ich mir "gelenkte Demokratie" vor!

Spannend finde ich auch, dass man nun im Rathaus offensichtlich den Rückwärtsgang eingelegt hat und voll in die Eisen geht, was die Ausgabenseite angeht. Und das, nachdem der Bürgermeister die damalige Kämmerin im vergangenen Jahr noch öffentlich für ihre zurückhaltende Finanzplanung gescholten hat!

 

Das Bild hat sich leider weiter abgerundet, seit ich die Zahlen aus der GV-Sitzung vom 9.2. zu den Themen „Werterhalt und Folgekosten“ bekommen habe. Hier werden in meinen Augen, ähnlich wie beim Winterdienst, die Verwaltungskosten ordentlich aufgebläht.

Wozu das? Um den Nutzern unserer Gebäude (Schulen, Vereine) die Luft abzuschnüren? Um dem Wettbewerb in der Region eine Chance zu geben und die Woltersdorfer für ihre Freizeitgestaltung in die Nachbargemeinden zu "komplimentieren"?

Oder um die Gemeindevertreter zu noch höheren Vereins- und Kulturzuschüssen zu nötigen - Geld, was dann wieder an anderen Stellen fehlt (Woltersdorf steht heute schon im Vergleich mit den deutlich größeren Nachbargemeinden SEHR gut da!)?

Was passiert mit dem Geld für die Werterhalt-Maßnahmen? Wird das wirklich objektbezogen zurückgelegt (was haushaltsrechtlich gar nicht so einfach geht!) oder für andere kostspielige Hobbys eingesetzt????

Ich fürchte, es wird 2012 eine sehr spannende, aber kontroverse Haushaltsberatung mit extrem viel Zeitaufwand für die Analyse der vorgelegten Zahlen aus dem Rathaus werden - denen ich leider immer weniger vertrauen kann!

Zum gleichen Thema kommentiert auch Bernds Journal (hier klicken) und hier.




10.02.2012
Warum Woltersdorf die 2-Feld-Mehrzweckhalle braucht!

Es ist einstimmig beschlossen - und das aus guten Gründen!
Hier bitte für die Details (PDF) klicken:


10.02.2012
Lug und Trug durch Bürgermeister Dr. Rainer Vogel
Was ich als Zuhörer in der Gemeindevertretersitzung am 9. Februar erlebte

 Im Woltersdorfer Rathaus wird getrickst und gelogen. Das glauben Sie nicht? Fragen Sie die etwa 80 Anwesenden der Gemeindevertretersitzung am 9. Februar. Die haben es an diesem Abend gleich sechsmal erlebt.

 Und deshalb muss es jetzt einmal klar ausgesprochen werden. Denn der Bürgermeister ist lange genug im Amt, „Unerfahrenheit“ fällt als Entschuldigung aus. (Er entschuldigte sich auch nicht, denn er weiß genau, was er tut.)

Der Bürgermeister (der für das Handeln eines jeden Mitarbeiters im Rathaus verantwortlich ist) ignoriert klare Beschlüsse der Gemeindevertretung, er handelt ihnen sogar zuwider. Eine klare Pflichtverletzung, denn Artikel 54 der Kommunalverfassung verpflichtet ihn, „die Beschlüsse der Gemeindevertretung und des Hauptausschusses auszuführen“.

Lüge und Trickserei Nr. 1 bis 2: Regenwasserkanal und Straßenbau Weinbergstraße

Es gab ein klares Votum in einer gut besuchten Hauptausschuss-Sitzung mit Bürgern, es gab klare Beschlüsse der Gemeindevertreter: Schulwegsicherung und dazu Verkehrsberuhigung sind gewollt, aber keinesfalls der Ausbau der gesamten Straße(n). Dennoch versuchten Bürgermeister und sein Adlatus, Bauamtsleiter Joecks, am 9. Februar wieder, den Gemeindevertretern per Tischvorlage den gesamten Ausbau der Weinbergstraße mit riesigem Regenwasserkanal als Beschluss unterzujubeln. Kosten, die der Bürgermeister auf die Anlieger abwälzen will: 252.000 €! Die Gemeinde will sich nur mit 77.000 € beteiligen, obwohl jeder weiß: Diese Straße dient nur den Eltern, die ihre Kinder in das Schul- bzw. Kita-Gebäude in der Weinbergstraße bringen. Also eine öffentliche Aufgabe.

Herr Joecks behauptete, der teure Straßenbau müsse sein, weil sonst der Regenwasserabfluss der Schule nicht auf die Anlieger umgelegt werden könne. Das war schon Lüge Nr. 1, denn ihm, dem gut bezahlten hauptamtlichen Fachmann, musste von den ehrenamtlichen Gemeindevertretern vorgehalten werden, dass die Umlage auch noch 2 Jahre später erfolgen könnte – wenn denn dieser groß dimensionierte Regenwasserabfluss in der Weinbergstraße überhaupt sein müsse.

Lüge Nr. 2: Herr Joecks behauptete öffentlich, er kenne nur den Auftrag, die Planung für den Regenwasserabfluss in der Weinbergstraße zu beauftragen. Jens Mehlitz vom Bürgerforum konfrontierte ihn mit der Beschlussempfehlung des Bauausschusses vom 10. Oktober 2011: Die Verwaltung wurde vor 4 Monaten eindeutig beauftragt, alternative Planungen zu beauftragen! Denn Fachleute wie Mehlitz wissen, dass der Kanal in der Vogelsdorfer Straße ausreichen dürfte, das Oberflächenwasser der Schule abzuleiten. Vier Monate Untätigkeit, eine glatte Lüge in der GV – keine Entschuldigung. Bürgermeister und Amtsleiter schweigen. Die Linken und der neue Grüne, Gordon Eggers, schweigen.

Klare Entscheidung der Mehrheit der Gemeindevertreter von CDU/FDP, SPD und WBF: Die Verwaltung muss den Beschluss vom 10. Oktober 2011 umsetzen und Alternativen zur dem teuren Regenwasserkanal in der Weinbergstraße vorlegen! Keine Belastung der Anlieger!

 

Lüge und Trickserei Nr. 3 bis : Bau der Mehrzweckhalle

Letztes Jahr hat die Gemeindevertretung gemeinsam mit dem Bürgermeister einstimmig (!) eine „Verpflichtungsermächtigung“ beschlossen, damit die Ausführungsplanung sofort im Januar 2012 starten kann (denn jede Woche Verzug kostet Geld!). Üblicherweise wird diese Ausführungsplanung sofort nach Einreichung des Bauantrages in Auftrag gegeben. Das wäre vor 6 Wochen gewesen.

Der Bürgermeister hat dies nicht getan, trotz des eindeutigen und einstimmigen Auftrages der GV im letzten Herbst: Trickserei und Amtsverstoß Nr. 3.

Gestern verlangte Bürgermeister Vogel von den Abgeordneten, mit der Entscheidung über die Ausführungsplanung bis 13. März zu warten, dann gäbe es genauere Zahlen über die Finanzkraft der Gemeinde. Das war eine Lüge, denn bis dahin wird es keine anderen Zahlen geben (einziger Grund, der Bürgermeister fliegt in den Urlaub. Ja – der Flughafengegner fliegt!).
Zum Thema Mehrzweckhalle und den dringenden Gründen dafür: siehe auch den Artikel oben!

Lüge Nr. 4: Der Gemeinde gehe es finanziell schlecht. So die begründende Vorlage des Bürgermeisters, ein erstaunliches Pamphlet. Merkwürdig, so der CDU-Abgeordnete Claus Quassowski: Schöneiche gehe es dank gestiegener Steuereinnahmen doch viel besser?! Geschickt mit kleingedruckten Zahlen an der Wand, aber nicht ehrlich argumentierend, versuchte nun der neue Kämmerer Gerd Tauschek zu erklären, dass es Woltersdorf 2012 schlechter gehe, weil

die Schlüsselzuweisung höher ausfalle als 2011:   + 357.000 €
der Anteil an der Einkommenssteuer höher sei:       + 264.000 €
die Kreisumlage (Zahlung) höher werde:                    - 125.000 €

Wer schnell rechnen konnte, erhielt den Saldo:       + 496.000 €

An der Wand erschien auf Geheiß von Bürgermeister Vogel (weil mit der Zeitachse jonglierend) aber nur ein Plus von 100.000, das dann mit Verweis auf „Kassenreste“ noch auf eine schwarze Null heruntergeredet wurde.

Lüge Nr. 5: Bürgermeister Vogel versicherte, es gebe kein Risiko, noch einmal 3 Wochen zu warten, das habe ihm der Architekt Gifhorn bestätigt. Der, auf Befragen der Abgeordneten: Weil die Ausführungsplanung nicht sofort bei Einreichung beauftragt wurde, sei jetzt schon ein Verzug von 8 Wochen eingetreten, so dass der Rohbau nicht mehr vor dem Wintereinbruch Ende des Jahres abgeschlossen werden könne – daher sei es jetzt (leider) egal, ob noch einmal einige Wochen gewartet werde. Laut Architekt ist die Fertigstellung der Halle zum Schuljahresbeginn im August 2012 nicht mehr gewährleistet – weil Bürgermeister Vogel die Planung eigenmächtig und seine Pflichten verletzend nicht pünktlich beauftragt hat!

Klare Entscheidung der Mehrheit der Gemeindevertreter von CDU/FDP, SPD und WBF: Bürgermeister Vogel wird aufgefordert, bis zum 15. Februar den Auftrag für die Planung zu unterschreiben!

 

Nur am Rande, Lüge Nr. 6:

Mehrere Abgeordnete kritisierten in der Fragestunde, dass der Winterdienst in großem Masse Salz streue. Das ist – eindeutiger Mehrheitsbeschluss über 20 Jahre in Woltersdorf  – nicht erwünscht, auf Fußwegen sogar verboten (Grund: Pflanzen sterben, Beton geht kaputt).
Amtsleiter Langen am 9.2.2012: „Das haben Sie so beschlossen!“ Darauf Protest der Abgeordneten – zu recht! Denn noch in der Gemeindevertretersitzung zuvor,  am 15. Dezember 2011, hatte der Bürgermeister öffentlich gesagt: „Das Streuen mit Salz geschieht nur an Kreuzungen und besonderen Schwerpunkte, ansonsten wird in der Regel mit Kies und Sand abgestumpft“.

Die Salzorgie hat hoffentlich bald ein Nachspiel.

 

Gesamteindruck der Gemeindevertretersitzung vom 9. Februar 2012: Bürgermeister Vogel (und seine Amtsleiter) ignorieren gültige und bindende Beschlüsse der Gemeindevertreter.

Er versucht, eine eigene Politik (reichlich Salz auf den Straßen, keine 2-Feld-Mehrzweckhalle, keine Verkehrsberuhigung der Vogelsdorfer Straße, dafür Straßen- und Regenwasserkanalbau Weinbergstraße auf Kosten der Anlieger und Radweg an der Schleusenstraße) durchzusetzen.

Bürgermeister Vogel verstößt damit gegen seine Pflichten gemäß Kommunalverfassung.

Die Gemeindevertreter sind gefordert – am 9. Februar hat die Mehrheit der Gemeindevertreter von CDU/FDP, SPD und WBF konsequent gehandelt! 

Weitere Berichte von dieser denkwürdigen Sitzung (bitte auf Links klicken):

Woltersdorfer Bürgerforum


Bernds Journal




04.02.2012
Winterdienst zu Mondpreisen
Wie der Bürgermeister die Bürger mit falschen Argumenten zur Kasse bitten will

Nach der Explosion der Kosten für den Winterdienst (statt knapp 10.000 Euro jetzt alleine 30.000 Euro für den externen Dienstleister) will der Bürgermeister dafür die Bürger zur Kasse bitten - und dabei noch die Kosten des halben Rathauses "umlegen".
Hier, bei Bernds Journal, ist ein kluger Kommentar einer sachkundigen Woltersdorferin, den wir sehr zu lesen empfehlen (bitte hier klicken)!


28.01.2012
Stillstand und Blockade, wohin man blickt!
Es geht kaum noch etwas voran in Woltersdorf

„Alte Schule“:
Das Gebäude ist fertig, aber Bürgermeister und Verwaltung haben trotz vieler Mahnungen gerade aus der CDU ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Weder gibt es eine Einigung über die Nutzung der Räume mit dem Verschönerungsverein noch gibt es ein durchdachtes Angebot für die Raumnutzung im Dachgeschoss. Außerdem fehlt ein Finanzkonzept, wie die Betriebskosten für das Haus aufgebracht werden sollen. Der Ärger und die Frustration über das Rathaus ist bei den Vereinen groß – und das zu Recht.

Die CDU sagt:  so schnell wie möglich faire Verträge und Planungssicherheit für die Vereine, die ehrenamtlich unseren Ort bereichern wollen!

Weinbergstraße:
Seit mehr als einem Jahr widersetzt sich der Bürgermeister allen sachkundigen Hinweisen in der Gemeindevertretung. In einem Hin und Her wird geplant und dann die Planung umgeworfen... Jetzt soll das Stück Straße gebaut werden, das niemand – weder die Anwohner, noch die Schulen noch die Gemeindevertreter – befürworten. Einziger Grund: Die Kosten für den Abwasserkanal aus dem Schulgelände sollen auf die Straßen-Anlieger abgewälzt werden.

Die CDU sagt: Der Schulweg soll sicher werden! Wenn ein Abwasserkanal für die Schule notwendig ist, muss den die Gemeinde zahlen, nicht die Anlieger der Straße!

 

neue Sporthalle (Mehrzweckhalle/Zweifeldhalle):
Diese Halle wurde noch von Bürgermeister Wolfgang Höhne angestoßen, seit Jahren gibt es aufgrund der dringenden Notwendigkeit der Halle für den Schulbetrieb eine klare politische Mehrheit für ihren Bau (2,5 Mio. Euro). Letztes Jahr hat die Gemeindevertretung gemeinsam mit dem Bürgermeister einstimmig (!) eine „Verpflichtungsermächtigung“ beschlossen, damit die Ausführungsplanung sofort im Januar 2012 starten kann (denn jede Woche Verzug kostet Geld!). Üblicherweise wird diese Ausführungsplanung sofort nach Einreichung des Bauantrages in Auftrag gegeben.

Doch Bürgermeister Vogel weigert sich (zuletzt im Hauptausschuss am 26.1.), diesen einstimmigen Willen der Gemeindevertretung umzusetzen! Er verletzt damit seine Pflicht, denn es ist seine Aufgabe, Beschlüsse der Gemeindevertretung auszuführen.

Die CDU sagt: Unser Ort, vor allem die Schulen und Kitas, brauchen diese Sporthalle dringend. Wenn sie nicht rechtzeitig fertig wird, wird das ernsthafte, teure Konsequenzen für den Gemeindehaushalt und Nachteile für das Angebot der Schulen haben. Deshalb muss sofort und mit Hochdruck weitergeplant werden!




03.01.2012
CDU fordert Verbesserung des S-Bahn-Verkehrs zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof!


Jeder hat Verständnis dafür, dass das (R)ostkreuz saniert werden muss und wir aus dem Osten dort umsteigen müssen. Geringer schon wird das Verständnis, wenn man einmal über die schmalen Treppen hoch und herunter gestolpert ist...

Aber völlig inakzeptabel ist es, dass die die S-Bahn-Kapazitäten zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof jetzt einfach für 3 Jahre eingespart werden. Fakt ist, dass die S 5, S 7 und S 75 morgens schon übervoll in Ostkreuz ankommen – und die Fahrgäste der S 3 sich dann noch dazudrängeln müssen. Hunderte, wenn nicht tausende Pendler sind täglich davon betroffen! (Zumal der neue „Takt“ des RE 1 eine Zumutung ist!)

Denn Fakt ist auch, dass in Warschauer Straße und Ostbahnhof viele Fahrgäste aussteigen. Als die S 3 noch bis Ostbahnhof fuhr, waren diese Fahrgäste schon von Bord, wenn es dann ans Umsteigen ging – die S 3 dort war schon deutlich leerer als in Ostkreuz.

Heute müssen sich auch alle die, die in Warschauer Straße und Ostbahnhof aussteigen, mit in die vollen Züge der S 5, S 7 und S 75 quetschen.

Hätte das der VVB („Wir haben eine einzigen Zweck: Die Attraktivität des Nahverkehres stetig zu erhöhen“) nicht wissen müssen? Macht man dort keine Kapazitätsplanung?

Diese Fragen habe ich dem VBB gestellt. Ich bin gespannt auf die Antwort und hoffe natürlich auf eine pragmatische Lösung für die vielen betroffenen Pendler!

Parallel hat unser Landtagsabgeordneter Dierk Homeyer (CDU) das Problem bei dem für uns zuständigen brandenburgischen Landesminister Jörg Vogelsänger (SPD) auf die Tagesordnung gesetzt. Auch da sind wir auf eine Antwort gespannt.

Ergänzung am 5.1.2012:

Die Ausrede eines Bahnsprechers, die heute im Tagesspiegel zitiert wird (mehr Kapazität auf der Strecke Ostkreuz - Ostbahnhof nicht möglich, weil die Strecke "völlig ausgelastet" sei) ist objektiv falsch.

Jeder kann selbst online nachprüfen, dass es auch in der Hauptverkehrszeit 3 freie „Fahrplantrassen“ je Stunde gibt, in denen die S 5 auf der Strecke (Lichtenberg -) Ostkreuz - Ostbahnhof (und ggf. gerne weiter nach Westen - der Bedarf ist da!)  im 10-Minuten-Takt fahren könnte (immer zur Minute 06, 26 und 46 ab Ostkreuz nach Westen).

Würden diese 3 Züge zusätzlich als Verstärkungsverkehr der S 5 zwischen Lichtenberg und Ostbahnhof pendeln, wären  in der Hauptverkehrszeit immerhin 50% der jetzt ersatzlos gestrichenen Kapazität der S 3 zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof kompensiert!

Die Züge könnten am Ostbahnhof die bisher von der S 3 genutzt Kehranlage benutzen.

 

Aktualisierung am 7.1.:
Bernds Journal berichtet von weiteren dramatischen Einschränkungen, die uns bevorstehen: hier.

PS: Eine gute Nachricht gibt es: vom 16. Januar an braucht man auf dem Weg nach Hause nicht mehr über die schmalen Treppen rauf und runter. Dann kann man in Richtung Osten am gleichen Bahnsteig umsteigen. Und Kinderwagen- und Rollstuhlfahrer können mit Umweg und Zeitverlust ohne Treppe bis Nöldnerplatz fahren und dort am gleichen Bahnsteig in eine S-Bahn umsteigen, die sie dann Richtung Innenstadt bringt.

 




02.01.2012
Der Flughafen und die Gemeindevertretung

Der Eröffnungstermin des neuen Flughafens Berlin „Willy Brandt“ in Schönefeld rückt näher und viele Bürger, auch in Woltersdorf, sorgen sich um ihre Nachtruhe und den Wert ihrer Grundstücke. Einige Woltersdorfer Bürger wenden sich direkt oder schriftlich an die Abgeordneten der Gemeindevertretung mit Bitte um Aufklärung und Unterstützung zu ihren Sorgen rund um den Flughafen. 

Was ist bisher unternommen worden?

-          Die Gemeindevertretung Woltersdorf hat im Rahmen der Planfeststellung des Flughafens als Träger öffentlicher Belange Stellung bezogen. Dies ist  bereits im Oktober 2002 per Beschluss der Gemeindevertretung erfolgt (s. http://www.cdu-woltersdorf.de/10_49_Kommunalpolitische-Fakten_Flughafen-Schoenefeld.html) und 2007 bestätigt worden.
Die Gemeindevertreter bekennen sich auch heute noch zu diesen Forderungen.

-          Der Bürgermeister der Gemeinde Woltersdorf hat einen festen Sitz in der Fluglärmkommission und berichtet in den Ausschüssen regelmäßig von den Beratungen. Wir mussten feststellen, dass die Einflussmöglichkeiten dieses Gremiums sehr begrenzt sind und die Informationen aus den Sitzungen kaum über das hinausgehen, was ohnehin in den Medien verbreitet wird.

-          Staatssekretär Bretschneider aus dem Infrastrukturministerium wurde auf Initiative der Woltersdorfer SPD-Ortsgruppe eingeladen, um in einer Bürgerversammlung über den aktuellen Planungsstand, insbesondere die Flugrouten, zu informieren. Auch hier gab es leider keinerlei für Woltersdorf neue Informationen, stattdessen erfolgte ein Austausch altbekannter Argumente und Vorwürfe zwischen Flughafengegnern und Herrn Bretschneider.

-          Auf Initiative der CDU-Ortsgruppe wurde der Bürgermeister in der Hauptausschuss-Sitzung vom November 2011 gebeten, mögliche weitere Handlungsmöglichkeiten der Gemeindevertretung als parlamentarisches Gremium der kommunalen Selbstverwaltung zu aufzuzeigen. Die Antwort des Bürgermeisters in der GV-Sitzung am 15.12 war ernüchternd, aber nicht völlig unerwartet – es gibt keine!

 

Was kann weiter getan werden?

-          Es wurde von verschiedenen Abgeordneten angeregt, die Beschlüsse der Gemeindevertretung zu bestätigen und an geeigneter Stelle (Mitteilungsblatt, Zeitungen) zu veröffentlichen. Diese sicher mehrheitsfähige Initiative konnte leider nicht beschlossen werden, da der Antragsteller dies mit einer weitere Veröffentlichung in Form eines Großplakats am Rathaus verknüpfte und es hier seitens einiger Angeordneter unserer Meinung nach sehr berechtigte Bedenken zur Zulässigkeit solcher Verlautbarungen an öffentlicher Stelle gab. Vielleicht besinnt man sich ja über den Jahreswechsel noch einmal und es gibt einen zweiten Anlauf ohne Großplakat, dafür aber mit breiter Mehrheit in der GV?

-          Die Themen Lärmschutz und Nachtruhe sind sicher noch nicht endgültig behandelt. Mir fällt es persönlich schwer, Satzungen zu erlassen und durchzusetzen, die die Vorgaben des Brandenburger Immissionsschutzgesetz auf kommunaler Eben umsetzen (Schutz vor Partylärm, Rasenmäher, „wilden“ Feuerwerke, usw.), wenn gleichzeitig aus wirtschaftlichen Gründen der nächtliche Flugbetrieb am Flughafen gestattet wird. Dieses Dilemma ist vor allem unseren Landtagsabgeordneten deutlich zu machen.
Bei allem berechtigten Interesse am Erfolg des Flughafens als Wirtschaftsmotor für unsere Region darf bei geltendem Recht nicht zweierlei Maß angelegt werden.

-          Natürlich heißt das, zunächst einmal im eigenen Ort mit gutem Beispiel voran zu gehen, um mit unseren Forderungen gegenüber den Flughabenbetreibern glaubwürdig zu bleiben. Wenn der Mehrheit der Bürger die nächtliche Ruhe ein hohes Gut ist, muss die Unterstützung bei der Umsetzung im Kleinen und im Einflussbereich unseres Orts selbstverständlich sein. So muss nicht jeder Geburtstag Punkt Mitternacht mit lauten Kanonenschlägen für den halben Ort hörbar gefeiert werden! Hier können wir etwas auf kommunaler Ebene (und vor allem im freundschaftlichen Gespräch über den Gartenzaun auch ohne Polizei und Ordnungsamt!) tun  - damit sollten wir anfangen und hier können wir tatsächlich etwas bewegen!

 




10.12.2011
EU-Gipfel: Merkel gelingt Durchbruch zur Stabilitätsunion
"Grundlage für einen dauerhaft stabilen Euro!"

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beim EU-Gipfel in Brüssel einen beachtlichen Erfolg errungen: "Mit den neuen vertraglichen Grundlagen gewinnen wir Glaubwürdigkeit Schritt für Schritt zurück. Wir sind fest entschlossen, die Lehren aus den Fehlern der Vergangenheit zu ziehen", so Merkel.

Die Kernpunkte der Vereinbarungen sehen eine gesetzlich verankerte und detaillierte Schuldenbremse in allen Euro-Staaten mit dem Ziel ausgeglichener öffentlicher Haushalte und automatische Strafen für Defizitsünder vor. Die möglichen Strafen sollen in Zukunft nur noch mit einer qualifizierten Mehrheit der Euro-Staaten gestoppt werden können. Der Euro-Rettungsschirm ESM werde bereits im Jahr 2012 eingeführt und unabhängig von den Verpflichtungen der EFSF ein maximales Darlehensvolumen von 500 Milliarden Euro haben. Bei der Beteiligung privater Gläubiger werde sich der ESM am Internationalen Währungsfonds IWF orientieren. Die Europäische Zentralbank werde das Management für die EFSF übernehmen.

Die Entscheidungen, die getroffen worden sind, gelten zunächst für die 17 Länder des Euro-Raums. Sie seien ein "wichtiger Schritt zu einem dauerhaft stabilen Euro". Darüber hinaus habe es viel Unterstützung auch von anderen Mitgliedern der EU - mit der Ausnahme Großbritannien - gegeben. Diese wollen nach Konsultation der nationalen Parlamente den Weg der Euro-Zone begleiten. Die getroffenen Vereinbarungen bedeuten auch eine Stärkung der Institutionen der Gemeinschaft, so Merkel. Das gelte für die Kommission ebenso wie für den Europäischen Gerichtshof. Auch das Europäische Parlament werde man mit einbeziehen.




18.11.2011
Rot-rote Landesregierung will wirklich die Gelder für freie Schulen kürzen
Ausschuss-Abstimmung in Potsdam

Der Bildungsausschussesdes Landtages hat mit rot-roter Mehrheit  die Kürzungen bei der Finanzierung der Freien Schulen gebilligt. Das wird fatale Folgen - und in der Folge höhere Kosten haben!

Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Gordon Hoffmann sagt: 

"Rot-Rot verlässt den Pfad der Bildungsfreiheit in unserem Land. Die Landesregierung hat heute abermals bewiesen, dass sie sich den sachlichen Argumenten aller Experten verschließt. Mit der Ablehnung des gemeinsamen Antrages aller Oppositionsfraktionen sowie gegen die einhellige Meinung von Bildungsexperten (auch aus den eigenen Reihen!) hat Rot-Rot ein weiteres Kapitel in der Beschneidung der Bildungsfreiheit in Brandenburg verabschiedet. 

Zu Lasten von Schülern und Eltern werden damit existenzbedrohende Kürzungen der Freien Schulen heraufbeschworen. Man muss davon ausgehen, dass die einhellige Expertenmeinung aus Kalkül und ideologischen Gründen, von Rot-Rot ignoriert wurde." 

Die CDU-Fraktion hatte zum heutigen Bildungsausschuss gemeinsam mit den Fraktionen von FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen Antrag(hier klicken)  zur Streichung des Artikel 1 des Haushaltsbegleitgesetzes eingebracht, der drastische Kürzungen der grundgesetzlich garantierten Finanzierung Freier Schulen vorsieht.
Dieser wurde von der rot-roten Ausschussmehrheit abgeschmettert.

Parallel dazu berichtet die Berliner Morgenpost (hier), dass privatschulen (auch) in Berlin boomen, weil immer mehr Eltern an den staatlichen Schulen verzweifeln... 




08.11.2011
Euroland abgebrannt? Diskussion mit MdB M. Stübgen am Dienstag
"Deutschland hat die Schlüsselrolle bei der Rettung des Euros"

...und ohne Euro würde unsere Wirtschaft schwer leiden, weil unserer Exporte, das Rückgrad unseres Wohlstandes, dramatisch teurer würden. 

Michael Stübgen, MdB aus Brandenburg und Insider, stand am Dienstag in Woltersdorf Rede und Antwort. Er ließ keine schwierige Frage aus, konnte mit großem Sachverstand - und sympathischem Realismus - punkten. Nach seiner Ansicht gibt es zu einer "geordneten Insolvenz Griechenlands keine Alternative". 
Als Mitglied des Expertengremiums des Bundestages, das gewählt wurde, um in eilige Situationen über Milliarden-Hilfzahlungen statt des ganzen Bundestages abzustimmen, beklagte er, dass das Bundesverfassungsgericht diesen Ausschuß zunächst gestoppt hat. 
Den Link zum ausführlichen Bericht über die Veranstaltung in "Bernds Journal" finden Sie hier. (Die MOZ war nicht dabei...)




25.10.2011
Glückwunsch an Rüdersdorfs Bürgermeister André Schaller!
Am Wochenende zum stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden gewählt

Die Woltersdorfer CDU gratuliert André Schaller herzlich zu dem großen Vertrauensbeweis, den er am Wochenende auf dem CDU-Landesparteitag in Potsdam erhielt: Er ist jetzt einer der vier stellvertretenden Landesvorsitzenden der märkischen CDU. Hier die Video-Info zu den Ergebnissen des Parteitages von der wieder gewählten Landesvorsitzenden Saskia Ludwig.


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