CDU-Ortsverband Woltersdorf
CDU-Ortsverband
06:11 Uhr | 28.01.2012 StartseiteStartseiteKontaktKontaktImpressumImpressum
 



03.01.2012
CDU fordert Verbesserung des S-Bahn-Verkehrs zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof!


Jeder hat Verständnis dafür, dass das (R)ostkreuz saniert werden muss und wir aus dem Osten dort umsteigen müssen. Geringer schon wird das Verständnis, wenn man einmal über die schmalen Treppen hoch und herunter gestolpert ist...

Aber völlig inakzeptabel ist es, dass die die S-Bahn-Kapazitäten zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof jetzt einfach für 3 Jahre eingespart werden. Fakt ist, dass die S 5, S 7 und S 75 morgens schon übervoll in Ostkreuz ankommen – und die Fahrgäste der S 3 sich dann noch dazudrängeln müssen. Hunderte, wenn nicht tausende Pendler sind täglich davon betroffen! (Zumal der neue „Takt“ des RE 1 eine Zumutung ist!)

Denn Fakt ist auch, dass in Warschauer Straße und Ostbahnhof viele Fahrgäste aussteigen. Als die S 3 noch bis Ostbahnhof fuhr, waren diese Fahrgäste schon von Bord, wenn es dann ans Umsteigen ging – die S 3 dort war schon deutlich leerer als in Ostkreuz.

Heute müssen sich auch alle die, die in Warschauer Straße und Ostbahnhof aussteigen, mit in die vollen Züge der S 5, S 7 und S 75 quetschen.

Hätte das der VVB („Wir haben eine einzigen Zweck: Die Attraktivität des Nahverkehres stetig zu erhöhen“) nicht wissen müssen? Macht man dort keine Kapazitätsplanung?

Diese Fragen habe ich dem VBB gestellt. Ich bin gespannt auf die Antwort und hoffe natürlich auf eine pragmatische Lösung für die vielen betroffenen Pendler!

Parallel hat unser Landtagsabgeordneter Dierk Homeyer (CDU) das Problem bei dem für uns zuständigen brandenburgischen Landesminister Jörg Vogelsänger (SPD) auf die Tagesordnung gesetzt. Auch da sind wir auf eine Antwort gespannt.

Ergänzung am 5.1.2012:

Die Ausrede eines Bahnsprechers, die heute im Tagesspiegel zitiert wird (mehr Kapazität auf der Strecke Ostkreuz - Ostbahnhof nicht möglich, weil die Strecke "völlig ausgelastet" sei) ist objektiv falsch.

Jeder kann selbst online nachprüfen, dass es auch in der Hauptverkehrszeit 3 freie „Fahrplantrassen“ je Stunde gibt, in denen die S 5 auf der Strecke (Lichtenberg -) Ostkreuz - Ostbahnhof (und ggf. gerne weiter nach Westen - der Bedarf ist da!)  im 10-Minuten-Takt fahren könnte (immer zur Minute 06, 26 und 46 ab Ostkreuz nach Westen).

Würden diese 3 Züge zusätzlich als Verstärkungsverkehr der S 5 zwischen Lichtenberg und Ostbahnhof pendeln, wären  in der Hauptverkehrszeit immerhin 50% der jetzt ersatzlos gestrichenen Kapazität der S 3 zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof kompensiert!

Die Züge könnten am Ostbahnhof die bisher von der S 3 genutzt Kehranlage benutzen.

 

Aktualisierung am 7.1.:
Bernds Journal berichtet von weiteren dramatischen Einschränkungen, die uns bevorstehen: hier.

PS: Eine gute Nachricht gibt es: vom 16. Januar an braucht man auf dem Weg nach Hause nicht mehr über die schmalen Treppen rauf und runter. Dann kann man in Richtung Osten am gleichen Bahnsteig umsteigen. Und Kinderwagen- und Rollstuhlfahrer können mit Umweg und Zeitverlust ohne Treppe bis Nöldnerplatz fahren und dort am gleichen Bahnsteig in eine S-Bahn umsteigen, die sie dann Richtung Innenstadt bringt.

 




02.01.2012
Der Flughafen und die Gemeindevertretung

Der Eröffnungstermin des neuen Flughafens Berlin „Willy Brandt“ in Schönefeld rückt näher und viele Bürger, auch in Woltersdorf, sorgen sich um ihre Nachtruhe und den Wert ihrer Grundstücke. Einige Woltersdorfer Bürger wenden sich direkt oder schriftlich an die Abgeordneten der Gemeindevertretung mit Bitte um Aufklärung und Unterstützung zu ihren Sorgen rund um den Flughafen. 

Was ist bisher unternommen worden?

-          Die Gemeindevertretung Woltersdorf hat im Rahmen der Planfeststellung des Flughafens als Träger öffentlicher Belange Stellung bezogen. Dies ist  bereits im Oktober 2002 per Beschluss der Gemeindevertretung erfolgt (s. http://www.cdu-woltersdorf.de/10_49_Kommunalpolitische-Fakten_Flughafen-Schoenefeld.html) und 2007 bestätigt worden.
Die Gemeindevertreter bekennen sich auch heute noch zu diesen Forderungen.

-          Der Bürgermeister der Gemeinde Woltersdorf hat einen festen Sitz in der Fluglärmkommission und berichtet in den Ausschüssen regelmäßig von den Beratungen. Wir mussten feststellen, dass die Einflussmöglichkeiten dieses Gremiums sehr begrenzt sind und die Informationen aus den Sitzungen kaum über das hinausgehen, was ohnehin in den Medien verbreitet wird.

-          Staatssekretär Bretschneider aus dem Infrastrukturministerium wurde auf Initiative der Woltersdorfer SPD-Ortsgruppe eingeladen, um in einer Bürgerversammlung über den aktuellen Planungsstand, insbesondere die Flugrouten, zu informieren. Auch hier gab es leider keinerlei für Woltersdorf neue Informationen, stattdessen erfolgte ein Austausch altbekannter Argumente und Vorwürfe zwischen Flughafengegnern und Herrn Bretschneider.

-          Auf Initiative der CDU-Ortsgruppe wurde der Bürgermeister in der Hauptausschuss-Sitzung vom November 2011 gebeten, mögliche weitere Handlungsmöglichkeiten der Gemeindevertretung als parlamentarisches Gremium der kommunalen Selbstverwaltung zu aufzuzeigen. Die Antwort des Bürgermeisters in der GV-Sitzung am 15.12 war ernüchternd, aber nicht völlig unerwartet – es gibt keine!

 

Was kann weiter getan werden?

-          Es wurde von verschiedenen Abgeordneten angeregt, die Beschlüsse der Gemeindevertretung zu bestätigen und an geeigneter Stelle (Mitteilungsblatt, Zeitungen) zu veröffentlichen. Diese sicher mehrheitsfähige Initiative konnte leider nicht beschlossen werden, da der Antragsteller dies mit einer weitere Veröffentlichung in Form eines Großplakats am Rathaus verknüpfte und es hier seitens einiger Angeordneter unserer Meinung nach sehr berechtigte Bedenken zur Zulässigkeit solcher Verlautbarungen an öffentlicher Stelle gab. Vielleicht besinnt man sich ja über den Jahreswechsel noch einmal und es gibt einen zweiten Anlauf ohne Großplakat, dafür aber mit breiter Mehrheit in der GV?

-          Die Themen Lärmschutz und Nachtruhe sind sicher noch nicht endgültig behandelt. Mir fällt es persönlich schwer, Satzungen zu erlassen und durchzusetzen, die die Vorgaben des Brandenburger Immissionsschutzgesetz auf kommunaler Eben umsetzen (Schutz vor Partylärm, Rasenmäher, „wilden“ Feuerwerke, usw.), wenn gleichzeitig aus wirtschaftlichen Gründen der nächtliche Flugbetrieb am Flughafen gestattet wird. Dieses Dilemma ist vor allem unseren Landtagsabgeordneten deutlich zu machen.
Bei allem berechtigten Interesse am Erfolg des Flughafens als Wirtschaftsmotor für unsere Region darf bei geltendem Recht nicht zweierlei Maß angelegt werden.

-          Natürlich heißt das, zunächst einmal im eigenen Ort mit gutem Beispiel voran zu gehen, um mit unseren Forderungen gegenüber den Flughabenbetreibern glaubwürdig zu bleiben. Wenn der Mehrheit der Bürger die nächtliche Ruhe ein hohes Gut ist, muss die Unterstützung bei der Umsetzung im Kleinen und im Einflussbereich unseres Orts selbstverständlich sein. So muss nicht jeder Geburtstag Punkt Mitternacht mit lauten Kanonenschlägen für den halben Ort hörbar gefeiert werden! Hier können wir etwas auf kommunaler Ebene (und vor allem im freundschaftlichen Gespräch über den Gartenzaun auch ohne Polizei und Ordnungsamt!) tun  - damit sollten wir anfangen und hier können wir tatsächlich etwas bewegen!

 




10.12.2011
EU-Gipfel: Merkel gelingt Durchbruch zur Stabilitätsunion
"Grundlage für einen dauerhaft stabilen Euro!"

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat beim EU-Gipfel in Brüssel einen beachtlichen Erfolg errungen: "Mit den neuen vertraglichen Grundlagen gewinnen wir Glaubwürdigkeit Schritt für Schritt zurück. Wir sind fest entschlossen, die Lehren aus den Fehlern der Vergangenheit zu ziehen", so Merkel.

Die Kernpunkte der Vereinbarungen sehen eine gesetzlich verankerte und detaillierte Schuldenbremse in allen Euro-Staaten mit dem Ziel ausgeglichener öffentlicher Haushalte und automatische Strafen für Defizitsünder vor. Die möglichen Strafen sollen in Zukunft nur noch mit einer qualifizierten Mehrheit der Euro-Staaten gestoppt werden können. Der Euro-Rettungsschirm ESM werde bereits im Jahr 2012 eingeführt und unabhängig von den Verpflichtungen der EFSF ein maximales Darlehensvolumen von 500 Milliarden Euro haben. Bei der Beteiligung privater Gläubiger werde sich der ESM am Internationalen Währungsfonds IWF orientieren. Die Europäische Zentralbank werde das Management für die EFSF übernehmen.

Die Entscheidungen, die getroffen worden sind, gelten zunächst für die 17 Länder des Euro-Raums. Sie seien ein "wichtiger Schritt zu einem dauerhaft stabilen Euro". Darüber hinaus habe es viel Unterstützung auch von anderen Mitgliedern der EU - mit der Ausnahme Großbritannien - gegeben. Diese wollen nach Konsultation der nationalen Parlamente den Weg der Euro-Zone begleiten. Die getroffenen Vereinbarungen bedeuten auch eine Stärkung der Institutionen der Gemeinschaft, so Merkel. Das gelte für die Kommission ebenso wie für den Europäischen Gerichtshof. Auch das Europäische Parlament werde man mit einbeziehen.




18.11.2011
Rot-rote Landesregierung will wirklich die Gelder für freie Schulen kürzen
Ausschuss-Abstimmung in Potsdam

Der Bildungsausschussesdes Landtages hat mit rot-roter Mehrheit  die Kürzungen bei der Finanzierung der Freien Schulen gebilligt. Das wird fatale Folgen - und in der Folge höhere Kosten haben!

Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, Gordon Hoffmann sagt: 

"Rot-Rot verlässt den Pfad der Bildungsfreiheit in unserem Land. Die Landesregierung hat heute abermals bewiesen, dass sie sich den sachlichen Argumenten aller Experten verschließt. Mit der Ablehnung des gemeinsamen Antrages aller Oppositionsfraktionen sowie gegen die einhellige Meinung von Bildungsexperten (auch aus den eigenen Reihen!) hat Rot-Rot ein weiteres Kapitel in der Beschneidung der Bildungsfreiheit in Brandenburg verabschiedet. 

Zu Lasten von Schülern und Eltern werden damit existenzbedrohende Kürzungen der Freien Schulen heraufbeschworen. Man muss davon ausgehen, dass die einhellige Expertenmeinung aus Kalkül und ideologischen Gründen, von Rot-Rot ignoriert wurde." 

Die CDU-Fraktion hatte zum heutigen Bildungsausschuss gemeinsam mit den Fraktionen von FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen Antrag(hier klicken)  zur Streichung des Artikel 1 des Haushaltsbegleitgesetzes eingebracht, der drastische Kürzungen der grundgesetzlich garantierten Finanzierung Freier Schulen vorsieht.
Dieser wurde von der rot-roten Ausschussmehrheit abgeschmettert.

Parallel dazu berichtet die Berliner Morgenpost (hier), dass privatschulen (auch) in Berlin boomen, weil immer mehr Eltern an den staatlichen Schulen verzweifeln... 




08.11.2011
Euroland abgebrannt? Diskussion mit MdB M. Stübgen am Dienstag
"Deutschland hat die Schlüsselrolle bei der Rettung des Euros"

...und ohne Euro würde unsere Wirtschaft schwer leiden, weil unserer Exporte, das Rückgrad unseres Wohlstandes, dramatisch teurer würden. 

Michael Stübgen, MdB aus Brandenburg und Insider, stand am Dienstag in Woltersdorf Rede und Antwort. Er ließ keine schwierige Frage aus, konnte mit großem Sachverstand - und sympathischem Realismus - punkten. Nach seiner Ansicht gibt es zu einer "geordneten Insolvenz Griechenlands keine Alternative". 
Als Mitglied des Expertengremiums des Bundestages, das gewählt wurde, um in eilige Situationen über Milliarden-Hilfzahlungen statt des ganzen Bundestages abzustimmen, beklagte er, dass das Bundesverfassungsgericht diesen Ausschuß zunächst gestoppt hat. 
Den Link zum ausführlichen Bericht über die Veranstaltung in "Bernds Journal" finden Sie hier. (Die MOZ war nicht dabei...)




25.10.2011
Glückwunsch an Rüdersdorfs Bürgermeister André Schaller!
Am Wochenende zum stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden gewählt

Die Woltersdorfer CDU gratuliert André Schaller herzlich zu dem großen Vertrauensbeweis, den er am Wochenende auf dem CDU-Landesparteitag in Potsdam erhielt: Er ist jetzt einer der vier stellvertretenden Landesvorsitzenden der märkischen CDU. Hier die Video-Info zu den Ergebnissen des Parteitages von der wieder gewählten Landesvorsitzenden Saskia Ludwig.


25.10.2011
Gute Nachrichten: S-Bahn plant, pünktlich zu bleiben...
...keine reduzierte Geschwindigkeit der S3 im Winter

Hoffen wir, dass es auch in der Realität so bleibt: Der Tagesspiegel (hier klicken) berichtet heute, dass die S-Bahn in diesem Winter ohne Notfahrplan auskommen will...


14.10.2011
Strassen(bahn)bau schreitet voran!
Arbeiten vermutlich noch bis Ende des Monates

Die zweite Woche der riesigen Baustelle in der Ortsmitte ist vorbei - und schon vieles nimmt Formen an. Auf unserem Bild wird gerade der Beton unter die neuen Gleise entlang des Marktplatzes und der Kirche gegossen. Die bisherige Doppelverschwenkung gehört damit der Vergangenheit an - die CDU hat sich in den Gremien nachhaltig dafür eingesetzt, dieses Unfallgefahr und Lärmquelle abzuschaffen. Wir freuen uns, dass das jetzt Formen annimmt!


30.09.2011
Schilda in Woltersdorf
oder: alle Wege führen nach Erkner

 Ab Dienstag wird die Rudolf-Breitscheid-Straße im Bereich Kirche/Alte Schule samt Straßenbahnschienen umgebaut. Es gelten dann großräumige Umleitungen. Die Schilder wurden schon am Freitag aufgestellt, offenbar von einer Firma aus Schilda. Und im Rathaus merkt es keiner...


12.09.2011
André Schaller als Bürgermeister in Rüdersdorf eindrucksvoll bestätigt!
68,1 % im 1. Wahlgang gegen 3 andere Kandidaten

Die CDU Woltersdorf gratuliert André Schaller herzlich zu seiner Wiederwahl als Bürgermeister von Rüdersdorf! Er errang im 1. Wahlgang souverän mehr als zwei Drittel der Stimmen - Respekt! Wir freuen uns auf weitere 8 Jahre gute Zusammenarbeit. 

Hier die Zusammenstellung der landesweiten Ergebnisse:
Es gewannen
10 Bewerber der CDU
7 Einzelbewerber
4 Bewerber einer Wählergruppe oder Listenvereinigung (3 davon mit Unterstützung der CDU)
4 Bewerber der SPD
2 Bewerber der FDP
1 Bewerber der Partei DIE LINKE


Ergebnisse der CDU Kandidaten (nach Wahlergebnis):
Groß Kreutz (Havel) Reth Kalsow
CDU 80,10 %

Ahrensfelde Wilfried Gehrke
CDU 77,95 %

Rüdersdorf bei Berlin André Schaller
CDU 68,05 %

Karstädt Udo Staeck
CDU 66,05 %

Mittenwalde Uwe Pfeiffer
CDU 64,24 %

Schenkendöbern Peter Jeschke
CDU 57,99 %

Brandenburg an der Havel Dr. Dietlind Tiemann
CDU 56,40 % 

Brieselang Wilhelm Garn
CDU 56,02 %

Schönwalde-Glien Bodo Oehme
CDU 55,84 %

Sonnewalde Werner Busse
CDU 51,78 %




17.06.2011 | Matthias Schultz
Einwohnerversammlung zum BBI/Flughafen Schönefeld
Die Wirtschaftlichkeit des Flughafens darf nicht zulasten der Lebensqualität und Gesundheit optimiert werden!

Zunächst die bekannten Fakten:
- An etwa 2/3 aller Tage werden Landeanflüge über der Woltersdorfer Schleusenregion in einer Höhe von 600-900 m erfolgen
- An etwa 1/3 aller Tage werden Starts über unserem Ort in einer Höhe von 1.000-2.000 m erfolgen
- Das Bundesverwaltungsgericht hat ein Nachtflugverbot für den Zeitraum zwischen 0:00 und 5:00 erlassen. (Das Brandenburger Immissionsschutzgesetz schreibt die Nachtruhe von 22:00 bis 6:00 vor!)



25.05.2011
Haushaltssperre!
Alle Ausgaben auf dem Prüfstand - "Nachtragshaushalt" notwendig

Kämmerin Sölve Drawe hat gestern eine Haushaltssperre verhängt. Wegen der Mehrkosten für den Schulneubau (125.000 €) nach der Kündigung des Auftrages war sie dazu nach § 71 der Kommunalverfassung gezwungen. Denn laut der  Planung für das Haushaltsjahr 2011 und für die kommenden Jahre sind keine liquiden Mittel mehr vorhanden, um
die 125.000 € einfach so abzudecken. Die 125.000 € müssen eingespart werden. Somit kommen alle Positionen oder vielleicht nur investive Positionen in diesem und den folgenden Jahren nochmal auf den Prüfstand. 
Jetzt muss die Gemeindevertretung
das weitere Vorgehen beraten -  und einen Nachtragshaushalt beschließen. 


23.05.2011
Schon passiert: Stromausfall
S-Bahn fährt nicht, Vodafone/Base und andere Telefonnetze tot

Am Wochenende haben die vier großen Netzbetreiber vor Stromausfällen wegen der AKW-Abschaltungen gewarnt (hier).
Heute haben viele Woltersdorfer schon einen kleinen Vorgeschmack auf künftige Stromausfälle erlebt: Am Ostkreuz hat eine Kabelbrücke gebrannt. Falls es Brandstiftung war: Die Brandstifter waren Fachleute. Nicht nur der ganze Bahnverkehr rund ums Ostkreuz brach zusammen, auch viele Bahn-Telefon und das Bahn-Handynetz. Und weil viele Vodafone-Leitungen über die Bahn laufen, war auch das "zivile" Vodafon- und Base-Handynetz tot.
Auf dem Bahnsteig in Erkner ging morgens gar nichts: Denn zwischen 7.45 und 8.30 hatte auch die Bahn-Leitstelle Frankfurt/Oder totalen Stromausfall. "Da waren selbst die Bildschirme dunkel" berichteten Leute aus der "3-S-Zentrale" der Bahn. Die Folge: Keine Ansagen an den Bahnsteigen...

"Tot" waren übrigens auch die Webseiten von Bahn und S-Bahn. Bei der S-Bahn kam ich gegen 8.15 einmal kurz drauf:  keinerlei Hinweis auf den  totalen Zugausfall bei vielen Linien...
Die Bahn-Webseite war unerreichbar, bei der BVG und dem VVB keinerlei Hinweis.

Wer sich ein wenig weiter fürchten will, vor allem, wenn im Winter der Strom knapp wird, der kann hier einen neuen, amtlichen Bericht lesen. Bei Stromausfall ticken die Chaos-Uhren: Schlagartig gibt es an Tanksäulen kein Benzin mehr (auch nicht für Rettungsdienste)... und nach 8 Stunden sind die Akkus an Handy-Sendemasten leer. Dann bekommen Handys keine Funksignale mehr. Auch die von Rettungsdiensten nicht...

Aktualisierung: Seit 11.47 Uhr (schon!) gibt es auf der Webseite der S-Bahn eine Erklärung:
"Sehr geehrte Fahrgäste,
infolge eines Brandes am Ostkreuz ist im östlichen Stadtgebiet/Umland die Versorgung mit Fahrstrom gestört und deshalb der Zugverkehr stark beeinträchtigt. Auch der Fern- und Regionalverkehr sind betroffen. Auf den Bahnhöfen sind Beschallung und Anzeigen ausgefallen. 
Bitte benutzen Sie die Verkehrsmittel der BVG .
... S3            verkehrt nur Spandau< > Ostbahnhof
                SEV besteht zwischen Köpenick und Elsterwerdaer Platz
... Der Fern- und Regionalverkehr ist besonders beeinträchtigt zwischen

Ostbahnhof<> Fürstenwalde
Ostbahnhof<> KönigsWusterhausen
Ostbahnhof<>Schönefeld
Es erfolgen Umleitungen über Lichtenberg und Gesundbrunnen.
Fahrplanauskunft:     

Bitte beachten Sie, dass abweichende Betriebssituationen nicht in der Fahrplanauskunft berücksichtigt werden."

Nachtrag am 25.5., morgens: Noch immer fährt die S 3 nur bis Rummelsburg.


 




13.05.2011
Kommunale Kita: "Dauerhaft im Notzustand"
...schreibt die MOZ heute

Leider kann man dem nur zustimmen - ich habe das schon vor Monaten in der Gemeindevertretung bzw. dem Sozialausschuß thematisiert.
Den bemerkenswerten MOZ-Artikel findet man hier. Zitat: "40 bis 50 Krippenkinder werden bei den „Strolchen“ betreut. „Dafür ist unser Haus nicht ausgelegt“, sagt Nöske. Zusätzlich stünden 45 Kinder auf der Warteliste. Weinende Mütter kämen zu ihr, weil sie keinen Platz bekommen. Bestechungsversuche gebe es."
Die CDU sagt: Woltersdorf braucht zusätzliche Kita-Plätze! 
Vor 4 Jahren, als sich eine Knappheit an Kita-Plätzen andeutete, gelang die Eröffnung des "Entdeckerlandes" innerhalb von 8 Monaten - mit moderaten Kosten.
Jetzt ist schon viel Zeit verstrichen, die Wartelisten sind elendig lang. Aber sollte so eine Lösung nicht wieder möglich sein?!


10.05.2011
Volksinitiative „Schule in Freiheit" sammelt Unterschriften gegen Kürzungen durch Rot-Rot!
Vielfalt in der Bildung muss erhalten bleiben!

Die Volksinitiative „Schule in Freiheit" hat ihre Unterschriftensammlung gestartet. Das Anliegen der Initiative wird auch von der CDU einhellig unterstützt.
Die Vielfalt in der Bildung muss erhalten bleiben, die Wahlfreiheit für Schüler und Eltern darf nicht eingeschränkt werden. Deshalb sollten die Grundlagen für die freien Schulen gesichert sein. Es ist nicht einmal klar, wie viel das Land in absoluten Zahlen als Zuschuss an die freien Schulen bezahlt, allerdings will die Landesregierung 10 Mio. EUR allein bei ihnen sparen.
Freie Schulen gehören grundsätzlich gestärkt und nicht geschwächt."
Die CDU wünscht der Initiative viel Erfolg, zunächst für das Erreichen der erforderlichen 20.000 Unterschriften in der ersten Etappe!
Wer unterschreiben und mitsammeln will: Hier gibt es das Formular!


13.04.2011
Einstimmiger Beschluss der Gemeindevertretung zum Flughafen Schönefeld
...aus dem Jahr 2002, heute noch gültig und unvermindert aktuell!

Die Gemeindevertretung Woltersdorf hat am 24.10.2002 einstimmig folgenden Beschluss zum Ausbau des Flughafens Schönefeld (BBI) gefasst - dem ist nichts hinzuzufügen:

- kein Nachtflugverkehr (insbesondere mit Rücksicht auf die Kinder, die älteren Mitbürger und die Patienten des geriatrischen Krankenhauses)

- geeigneter Maßnahmen zum Abbau der Immissionsbelastungen , z. B. durch Verringerung der Zahl der Flugbewegungen. 

- Wertausgleich gemeindeeigener Grundstücke infolge zu erwartender Wertminderungen durch den Flughafenausbau

- Vorsorge der notwendigen Ausrüstung und Qualifikation für den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr im eventuellen Flugkatastrophenfall.


Den genauen Wortlaut finden Sie hier.




08.04.2011
Offizielle Planungen für sicheren Schulweg beginnen!
Schlechte Vorbereitung seitens des Bürgermeisters führt zu chaotischer Gemeindevertretersitzung

Selten dürfte eine Woltersdorfer Gemeindevertretersitzung von einem Bürgermeister so schlecht vorbereitet worden sein und deshalb so chaotisch verlaufen sein wie am 7. April: Kaum eine Beschlussvorlage ohne Fehler! Weil die Tagesordnung deshalb nicht erledigt werden konnte, wird es eine außerordentliche Gemeindevertretersitzung am 26. Mai geben.

Besonders heftig wurde die Kritik der Gemeindevertreter bei einer überraschenden Beschluss-„Tischvorlage“ zum Punkt „Sicherer Schulweg“: Bürgermeister und Bauamt hatten sich über die mühsam erarbeitete Beschlussvorlage des Bauausschusses hinweggesetzt.

Nach heftiger Debatte wurde – nur wegen der drängenden Zeit - mit Mehrheit beschlossen, die Planer zu beauftragen. Denn in der zweiten Jahreshälfte sollen die Bauarbeiten beginnen. Aber über die Details der Planung wird in den nächsten Sitzungen des Bauausschusss (4. Mai) und des Sozialausschusses (11. Mai) weiter und abschließend beraten werden.

 Für die CDU ist das Ziel klar: Es geht nicht um Straßen für Autofahrer, sondern um den sicheren und trockenen Weg in die Schulgebäude an Weinberg und Vogelsdorfer Straße.

Vorrang für uns haben:

- ein befestigter und sicherer Zugang zu allen Schulgebäuden über den Haupteingang des Schul-Campus an der Vogelsdorfer Straße (also Befestigung des Überganges vom Schulhof zum Gebäude Weinbergstraße und verkehrsberuhigte Zone dort),

- befestigte und sichere Fußgänger- und Radwege entlang der ganzen Weinbergstraße und der Elsnerstraße,

- neue Ausweich- und Parkspur neben der Vogelsdorfer Straße (auch für Bus!),

- zusätzliche Parkmöglichkeiten an der Einmündung Grünstraße!

Dagegen ist uns der Ausbau der Straßen für den Autoverkehr nicht wichtig. Und da die Anlieger mehrheitlich dagegen sind, kann das Geld statt dessen unserer Meinung nach in andere Straßen investiert werden (z.B. Baltzerstraße und Rest von An den Fuchsbergen).

Eine der wenigen Ausnahmen im Sitzungschaos war die Analyse und Beschlussempfehlung von Herrn Langen zum Winterdienst im kommenden Winter. Mit deutlich mehr Geld als bisher und einer klaren Zielstellung soll schnell eine kompetente Winterdienst-Firma gefunden werden, die in der Lage ist, alle wichtigen bzw. bei Glätte gefährlichen Verkehrsbereiche innerhalb von 3 Stunden zu räumen. Diesem Vorschlag wurde einstimmig zugestimmt.

Zugestimmt wurde auch der ersten von zwei Forderungen der CDU zur Verbesserung des schlechten Informationsflusses vom Bürgermeister zu den Abgeordneten: Ab sofort, hat der Bürgermeister dem Hauptausschuss alle Einladungen zu Gremiensitzungen kommunaler Unternehmen zuzuleiten, damit diese über die dort zur Abstimmung stehenden Themen im Bilde sind.

Über die Frage, wie die Abgeordneten über Beschlüsse der Gremien von Kommunalunternehmen informiert werden, für die sie letztlich die Verantwortung tragen, wird noch weiter beraten werden. Grundlage für unsere Forderung ist der § 97 der Kommunalverfassung, welcher eine umfassende Informationspflicht festlegt.




10.03.2011
Unsere Kitas platzen aus allen Nähten!
Es fehlen Räume für einen Jahrgang Kinder - Bürgermeister schweigt

Viele Eltern haben es selbst schon erfahren, im Sozialausschuss am 9. März wurde es öffentlich: Die drei Kitas in Woltersdorf sind übervoll!
Und das, obwohl die offizielle Kapazität seit langem schon um 15% überschritten wird! Etwa 80 Plätze fehlen, um alle Kindern so viel Platz zu bieten, wie es die Vorschriften verlangen.
Das hat natürlich Auswirkungen auf die Qualität der Bildungsarbeit und die Nerven der Erzieherinnen und Erzieher. Kein Wunder, dass sich die Kitas hier schwer tun, neue Mitarbeiterinnen zu finden: Es sind derzeit eine Handvoll Erzieher-Planstellen im Ort unbesetzt!
Herr Langen hat es gestern bestätigt: Bis August gibt es keine freien Kita-Plätze. Im August können sogar einige Kinder nicht vom Kindergarten in den Hort wechseln... 

Freie und hochwertige Kita-Plätze waren bisher das Markenzeichen von Woltersdorf. Wenn der Platz nicht reichte, wurde pragmatisch erweitert: Entdeckerland 2007, Hort Weinbergstraße 2009.

In der Sozialausschuss-Sitzung jetzt war dagegen von der Verwaltung leider kein Vorschlag für eine zügige Lösung zu vernehmen.
Der Ausschuss hat die Gemeindeverwaltung deshalb einstimmig dazu aufgefordert, innerhalb von zwei Wochen mit allen Trägern eine schnelle Lösung zu finden.

Angesichts der leer stehenden Räume im Ortszentrum und anderswo sollte es kein Problem sein, eine Lösung für die Kinder - und damit für alle Famiien in Woltersdorf (und die, die nach Woltersdorf ziehen wollen!) - zu finden.






09.03.2011
Radfahren erlaubt auf den Fußwegen der August-Bebel-Straße!

Schon entdeckt? Radfahrer dürfen seit Ende letzten Jahres legal den Fußweg auf der August-Bebel-Straße nutzen. Auf Bitten auch der Woltersdorfer CDU hat das Straßenverkehrsamt in Beeskow diese Möglichkeit bürgernah ermöglicht. 
Darüber freut sich die CDU Woltersdorf. Vielen Dank an alle Verantwortlichen im Rathaus und im Straßenverkehrsamt, die dies nach Jahren der Diskussion und der Unsicherheit nun möglich gemacht haben!
Vor allem für Schüler und Pendler, die auf dieser Strecke täglich nach Erkner unterwegs sind, stellt dies eine erhebliche Erleichterung und Verbesserung der Sicherheit dar.
Alle Radfahrer sind gebeten, besondere Rücksicht auf die Fußgänger zu nehmen.


08.03.2011
Neuer Kommandowagen für unsere Feuerwehr!
Ersatz für 15 Jahre altes Fahrzeug endlich eingetroffen

Freude bei unserer Freiwilligen Feuerwehr: Endlich ist heute das schon vor langem bewilligte Kommando-Fahrzeug eingetroffen! 
Nach 15 Jahren kann der Vorgänger, der 160.000 Kilometer über Stock, Stein, Wald unterwegs war (im gesamten Land Brandenburg - Oderhochwasser, Waldbrände...), ersetzt werden.
Vor allem für die lebensrettenden Einsätze ist der schnelle PKW wichtig:   245 "First Responder"-Einsätze hat unsere Feuerwehr 2010 geleistet, war sie schneller als der Krankenwagen - und hat in den meisten dieser 245 Fälle ein Menschenleben retten können.
453 Einsätze waren es 2010 insgesamt - 1,25 Alarmierungen pro Tag.
Da ist es eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass die Ausrüstung (und vor allem die Fahrzeuge) erstklassig sind. 



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