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CDU für Kita Erweiterung

Schnelle Schaffung von weiteren Kita-Plätzen ist ein guter Anfang!

Im Wahlkampf war es die CDU, die auf den Mangel an Kita-Plätzen eindringlich hingewiesen hat. Jetzt ist es das beherrschende Thema der Woltersdorfer Kommunalpolitik, seit im Juni 2014 die neue Gemeindevertretung ihre Arbeit aufgenommen hat: Engpässe bei Schul- und Kita-Plätzen, fehlende Räume in den Schulen, drohende Schließung der Kita Weinbergkids. Handlungsbedarf bestand und besteht an allen Ecken und Enden. 
Das ist keine Überraschung!

Um ein klares Lagebild zu gewinnen, wurde mit der Brandenburgischen Stadterneuerungsgesellschaft (BSG) sogar externe Expertise eingeholt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sollen in den nächsten Tagen vorliegen.

Klar ist aber schon jetzt: Woltersdorf fehlen über 100 Kita-Plätze, mit dem fälligen Abbau von Überbelegungen in den vorhandenen Kitas sogar noch mehr. Inzwischen hat sogar der Landkreis aufgeschaltet und fordert die Gemeinde auf, endlich tätig zu werden, um den Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung auch in Woltersdorf zu verwirklichen.

Da kommt das Angebot der AWO Fürstenwalde gerade recht.

Die AWO ist bereit, bis zum nächsten Schuljahr 30 weitere Plätze in der Kita „Kinderparadies“ zu schaffen. Dazu soll der Mietvertrag mit den gleichen Konditionen, die schon bislang gelten, erweitert werden.
Weil klar ist, dass dringender Bedarf besteht und dass es bis zum Sommer 2015 sonst keinen einzigen weiteren Kita-Platz geben wird, unterstützt die CDU Woltersdorf die Erweiterung der Kita. Dass diese Erweiterung bei der Schaffung neuer Betreuungsplätze nur ein Anfang sein kann, ist sonnenklar.

Der Bürgermeister wirkt in diesem ganzen Themenkomplex, den er im Sommer dann auch noch zur Chefsache gemacht und den bisherigen Amtsleiter Hannes Langen damit entmachtet hat, völlig plan- und hilflos. Reaktiv werden die größten Probleme angegangen. Hier mal ein paar Maßnahmen, um die Schließung der Weinbergkids zu verhindern, da mal für eine schnelle Erweiterung der Kita „Kinderparadies“ in der Seestraße werben, dort eine Trennwand für zwei zusätzliche Klassenräume der Grundschule.

Fest steht: Das Gesamtproblem löst sich dadurch nicht!!

Was Woltersdorf braucht, ist eine Idee, wie und wann die Herausforderungen um Schule und Kita angepackt und gelöst werden sollen. Was wir brauchen, ist ein „Masterplan für Bildung und Erziehung“, der neben Standort- und Gebäudefragen auch ein Erziehungs-, Betreuungs- und Bildungskonzept umfasst. Das muss nach Vorliegen des Abschlussberichts der BSG zur Schul- und Kita-Bedarfsplanung als absolute Schwerpunktaufgabe in Angriff genommen werden.

Für die CDU steht fest, dass der Masterplan diese Eckdaten aufgreifen muss:

  • Erweiterung der AWO-Kita im Sommer 2015,
  • Festlegung Standort einer neuen Kita bis Februar 2015,
  • Eröffnung bis Ostern 2016,
  • Neubau von Schulgebäuden auf einem erweiterten Schulgelände Vogelsdorfer-/Weinbergstraße bis zum Sommer 2016

Damit könnten die jetzt beschriebenen Engpässe behoben werden, bevor sie zum unlösbaren Problem werden! Viel zu tun für Politik und Verwaltung! Bedauerlich, dass gerade jetzt sowohl für Soziales als auch für die Finanzierung die notwendigen Fachleute im Rathaus nicht verfügbar sind.

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