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Neuigkeiten
03.01.2012, 21:16 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU fordert Verbesserung des S-Bahn-Verkehrs zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof!


Jeder hat Verständnis dafür, dass das (R)ostkreuz saniert werden muss und wir aus dem Osten dort umsteigen müssen. Geringer schon wird das Verständnis, wenn man einmal über die schmalen Treppen hoch und herunter gestolpert ist...

Aber völlig inakzeptabel ist es, dass die die S-Bahn-Kapazitäten zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof jetzt einfach für 3 Jahre eingespart werden. Fakt ist, dass die S 5, S 7 und S 75 morgens schon übervoll in Ostkreuz ankommen – und die Fahrgäste der S 3 sich dann noch dazudrängeln müssen. Hunderte, wenn nicht tausende Pendler sind täglich davon betroffen! (Zumal der neue „Takt“ des RE 1 eine Zumutung ist!)

Denn Fakt ist auch, dass in Warschauer Straße und Ostbahnhof viele Fahrgäste aussteigen. Als die S 3 noch bis Ostbahnhof fuhr, waren diese Fahrgäste schon von Bord, wenn es dann ans Umsteigen ging – die S 3 dort war schon deutlich leerer als in Ostkreuz.

Heute müssen sich auch alle die, die in Warschauer Straße und Ostbahnhof aussteigen, mit in die vollen Züge der S 5, S 7 und S 75 quetschen.

Hätte das der VVB („Wir haben eine einzigen Zweck: Die Attraktivität des Nahverkehres stetig zu erhöhen“) nicht wissen müssen? Macht man dort keine Kapazitätsplanung?

Diese Fragen habe ich dem VBB gestellt. Ich bin gespannt auf die Antwort und hoffe natürlich auf eine pragmatische Lösung für die vielen betroffenen Pendler!

Parallel hat unser Landtagsabgeordneter Dierk Homeyer (CDU) das Problem bei dem für uns zuständigen brandenburgischen Landesminister Jörg Vogelsänger (SPD) auf die Tagesordnung gesetzt. Auch da sind wir auf eine Antwort gespannt.

Ergänzung am 5.1.2012:

Die Ausrede eines Bahnsprechers, die heute im Tagesspiegel zitiert wird (mehr Kapazität auf der Strecke Ostkreuz - Ostbahnhof nicht möglich, weil die Strecke "völlig ausgelastet" sei) ist objektiv falsch.

Jeder kann selbst online nachprüfen, dass es auch in der Hauptverkehrszeit 3 freie „Fahrplantrassen“ je Stunde gibt, in denen die S 5 auf der Strecke (Lichtenberg -) Ostkreuz - Ostbahnhof (und ggf. gerne weiter nach Westen - der Bedarf ist da!)  im 10-Minuten-Takt fahren könnte (immer zur Minute 06, 26 und 46 ab Ostkreuz nach Westen).

Würden diese 3 Züge zusätzlich als Verstärkungsverkehr der S 5 zwischen Lichtenberg und Ostbahnhof pendeln, wären  in der Hauptverkehrszeit immerhin 50% der jetzt ersatzlos gestrichenen Kapazität der S 3 zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof kompensiert!

Die Züge könnten am Ostbahnhof die bisher von der S 3 genutzt Kehranlage benutzen.

 

Aktualisierung am 7.1.:
Bernds Journal berichtet von weiteren dramatischen Einschränkungen, die uns bevorstehen: hier.

PS: Eine gute Nachricht gibt es: vom 16. Januar an braucht man auf dem Weg nach Hause nicht mehr über die schmalen Treppen rauf und runter. Dann kann man in Richtung Osten am gleichen Bahnsteig umsteigen. Und Kinderwagen- und Rollstuhlfahrer können mit Umweg und Zeitverlust ohne Treppe bis Nöldnerplatz fahren und dort am gleichen Bahnsteig in eine S-Bahn umsteigen, die sie dann Richtung Innenstadt bringt.

 



 

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