Die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme basiert auf dem räumlichen Entwicklungsplan von 1992.

Damals war klar: Woltersdorf wächst, es droht Verdrängung hier Wohnender (auf jedem zweiten Grundstück lastete ein Rückübertragungsanspruch!).

Neben den genannten Infrastrukturmaßnahmen wurde auch der Schulerweiterungsbau so finanziert, jedenfalls zur Hälfte (die andere Hälfte DEMOS). Woltersdorf hat keine eigenen Flächen (im Unterschied z.B. von Grünheide) und eine höhere Bevölkerungsdichte als Eisenhüttenstadt.

Die Entwicklungsmaßnahme konnte Wohnraum für sozial Benachteiligte steuern und Infrastrukturinvestitionen regeln, die die Gemeinde bei 10.000 Einwohnern braucht. Es gab keine vernünftige Alternative und die Infrastrukturmaßnahmen wie Kitas, Abwasser, Kanalisation, Schule, Straßen, etc. waren für alle Bewohner des Gebietes inklusive. Der Bebauungs-Plan hat den größten Grün-Anteil aller vergleichbaren Bebauungspläne in der Region, daraus resultiert Lebensqualität.

Und: Mit den Fördergeldern wurde auch die Kita "Am Steinwinkel" (damals der erste Kita-Neubau in Woltersdorf und Schöneiche) und die bunten Gebäude der Schule komplett (!) finanziert.

Die Grundstückspreise im Entwicklungsgebiet hat der Gutachterausschuss festgelegt, unabhängig und am Markt orientiert. Diese Preise musste die Gemeinde auch selbst entrichten, um den sozialen Wohnungsbau zu realisieren.